Katastrophenschutz

Bundesweiter Warntag: An diesem Tag wird 2026 der Alarm losgehen – das musst du zu der Aktion wissen

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

:newstime

Bundeswarntag: Proben für den Ernstfall (11. September 2025)

Videoclip • 01:29 Min • Ab 12


Bald gehen bundesweit wieder die Alarmsirenen los: Am Warntag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe soll die Bevölkerung auf den Ernstfall vorbereitet werden. Wann es soweit ist – und was du wissen solltest.

Bald ist es wieder so weit: Am 10. September findet dieses Jahr der bundesweite Warntag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) statt. Dabei werden Warnsysteme in ganz Deutschland getestet. Wann du mit einem etwaigen Alarm rechnen kannst und was du beachten musst.

Auch in den News:

Das passiert am 10. September

Der Warntag findet alljährlich am zweiten Donnerstag im September statt. Der BKK löst dafür bundesweit Alarmsysteme aus – Entwarnung gibt es dann eine Dreiviertelstunde später. Damit soll getestet werden, wie die Bevölkerung im Katastrophenfall gewarnt werden kann. Außerdem soll die Probe Menschen über verschiedene Kanäle wie Apps, digitale Stadtinformationstafeln oder Sirenen aus Radio und Fernsehen vertraut machen.

Um 11 Uhr soll es losgehen. Laut BBK soll dann eine Probewarnung in Form eines Warntextes an alle am Modularen Warnsystem (kurz: MoWaS), zum Beispiel Rundfunksender und App-Server, geschickt werden. Anstelle einer Nachricht kann die Warnung auch anhand eines auf- und abschwellenden Heultons losgetreten werden. Ein einminütiger Dauerton soll um 11:45 Uhr wieder Entwarnung signalisieren.

Vorbereiten muss man sich nicht, so das Bundesamt. Allerdings lohne es sich, bei der jeweiligen Kommune Informationen einzuholen, inwiefern und ob Warnungen geplant sind. So kannst du dich auf mögliche Sirenen oder Meldungen einstellen und auch andere informieren. Die Teilnahme an der Aktion ist allerdings freiwillig – in einigen Gemeinden dürfte es also ruhig bleiben.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

BBK: "Bundesweiter Warntag"

Mehr entdecken