Verkehrssicherheit

Achtung, Blitzermarathon! In diesen Bundesländern wird im April verstärkt kontrolliert

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

:newstime

Polizei startet Blitzermarathon

Videoclip • 01:08 Min • Ab 12


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Der Blitzermarathon 2026 geht los: Vom 13. bis zum 19. April kommt es vielerorts zu vermehrten Radarkontrollen. Welche Bundesländer beteiligt sind und wie teuer die Tempolimit-Verstöße werden, erfährst du hier.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Speedweek ist eine Aktionswoche für mehr Verkehrssicherheit.

  • Kontrollen gibt es fast in ganz Deutschland, weitere europäische Länder ziehen mit.

  • Raser:innen müssen mit einem hohen Bußgeld und weiteren Strafen rechnen.

Einmal nicht aufgepasst und – zack! Geblitzt. Genau das könnte vielen Autofahrer:innen in der kommenden "Speedweek" passieren. Europaweit kommt es auf den Straßen zu vermehrten Verkehrskontrollen. Auch in Deutschland wird zwischen Montag (13. April) und Sonntag (19. April) häufiger geblitzt, viele Autobahnen und Bundesstraßen sowie Strecken innerorts sind betroffen.

Zu schnelles Fahren eine der Hauptunfallursachen

Für Raser:innen kann es auf den Straßen nicht nur teuer, sondern vor allem gefährlich werden. Die verstärkten Kontrollen sollen Autofahrende an geltende Tempolimits erinnern und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sensibilisieren.

Viele Bundesländer schließen sich der Aktionswoche an. Vor allem auf unfallträchtigen oder besonders gefährdeten Streckenabschnitten wie Schulen, Baustellen, Altenheimen oder Krankenhäusern soll deutlich mehr geblitzt werden.

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Diese Bundesländer machen mit

In allen Bundesländern außer dem Saarland kommt es vom 13. bis 19. April zu verstärkten Geschwindigkeitskontrollen. In einigen der Länder wird vor allem am Mittwoch (15. April) geblitzt.

Wer sich am Blitzermarathon beteiligt:

  • Baden-Württemberg

  • Bayern

  • Berlin

  • Brandenburg

  • Bremen

  • Hamburg

  • Hessen

  • Mecklenburg-Vorpommern

  • Niedersachsen

  • Nordrhein-Westfalen

  • Rheinland-Pfalz

  • Sachsen

  • Sachsen-Anhalt

  • Schleswig-Holstein

  • Thüringen

In einigen Bundesländern werden zuvor Blitzerstandorte bekannt gegeben. Wo beispielsweise in Bayern kontrolliert wird, kannst du hier nachlesen. Die meisten der teilnehmenden Bundesländer veröffentlichen weniger oder keine konkreten Informationen.

Bußgelder und weitere Folgen im Überblick

Wer beim Überschreiten des Tempolimits erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen. Dies orientiert sich laut dem ADAC am Ausmaß der Überschreitung und dem Ort des Verstoßes.

Vor allem innerorts wird es teurer: 16 Kilometer pro Stunde zu schnell kosten mindestens 70 Euro Bußgeld, ab 26 km/h zu viel sind es bereits 180 Euro und ein Punkt in Flensburg. Wiederholungstäter:innen droht sogar Fahrverbot. Besonders extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen können zu zeitweisem Fahrverbot und weiteren strafrechtlichen Konsequenzen führen, vor allem dann, wenn andere Menschen gefährdet werden.

Speedweek als europaweite Aktion

Auch Urlauber:innen können sich auf vermehrte Kontrollen gefasst machen. Das europäische Verkehrspolizei-Netzwerk Roadpool koordiniert die Maßnahmen mehrerer europäischer Länder, wie zum Beispiel Tschechien oder Kroatien.

Auch gegen Spätsommer geht die Verkehrssicherheitsaktion weiter: Im August soll es erneut verstärkte Blitzer-Kontrollen geben.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

ADAC: "Blitzermarathon 2026: Verstärkte Radarkontrollen im April"

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