Anspruchsvoller Rundweg

Bergsteigerin kommt ums Leben – Tödlicher Absturz in den Julischen Alpen

Veröffentlicht:

von Jacqueline Bittl

Ein Rettungshubschrauber in der Nähe von Canazei in den italienischen Alpen. (Symbolbild)

Bild: Luca Bruno/AP/dpa


Für eine junge deutsche Bergsteigerin endet eine Klettertour in Nordostitalien tragisch, als sich ein Griff löste und sie mehr als 50 Meter in die Tiefe stürzte. Warum sich der Klettergriff löste, ist bislang unklar.

Am Sonntag (18. Oktober) spielten sich an einer der anspruchsvollsten Wände der Julischen Alpen dramatische Szenen ab: Eine 32-jährige Deutsche stürzte am Großen Nabois über 50 Meter in den Tod. Der Gipfel liegt in der Region Friaul-Julisch Venetien und gehört mit 2.323 Metern zu einem sehr anspruchsvollen Rundweg. Der Berg liegt nur zehn Kilometer von der slowenischen Grenze entfernt.

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Die Bergsteigerin hatte trotz ihrer Erfahrung keine Chance

Die Frau und ihr gleichaltriger österreichischer Kletterpartner waren auf dem Rundweg Cengia dei Camosci unterwegs – eine Route, die selbst erfahrenen Alpinist:innen alles abverlangt. Gegen 14.30 Uhr ereignete sich das Unglück: Nach bisherigen Erkenntnissen gab plötzlich ein Klettergriff nach, die Bergsteigerin verlor den Halt und stürzte in die Tiefe. Warum der Griff nachgab, ist noch nicht geklärt.

Trotz ihrer Erfahrung hatte die 32-Jährige keine Chance. Ein Hubschrauber der Bergwacht barg ihren Körper und brachte ihn ins Tal. Wie in solchen Fällen üblich nahmen die Behörden Ermittlungen auf. Nähere Angaben zu ihrer Herkunft machte sie bislang nicht.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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