Ursache noch unklar

Bei Kalkarbeiten: Hubschrauber verunglückt im Erzgebirge

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

:newstime

So stark ist der deutsche Wald gefährdet

Videoclip • 01:36 Min • Ab 12


Ein Hubschrauber ist bei Kalkarbeiten im Erzgebirge abgestürzt. Der Pilot konnte sich offenbar nicht retten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Im Erzgebirge in Sachsen ist ein Hubschrauber bei Kalkarbeiten abgestürzt.

  • Nach Medienberichten hat der Pilot nicht überlebt.

  • Augenzeugen berichteten von einer Rauchsäule.

In einem Wald bei Sehmatal im Erzgebirge in Sachsen ist bei Kalkarbeiten ein Hubschrauber abgestürzt. Nach Angaben der Polizeidirektion Chemnitz war der Helikopter mit einem Piloten besetzt.

Wie der MDR berichtet, hat er das Unglück nicht überlebt. Augenzeugen hätten von einer weit sichtbaren Rauchsäule berichtet.

Kreisbrandmeister Falko Auerswald sagte t-online, dass der Hubschrauber nach dem Absturz ausgebrannt sei. Das Feuer sei gelöscht.

Zur Identität des Mannes und zur Ursache des Unglücks lagen der Polizei zunächst keine Angaben vor. Man habe gegen 9.55 Uhr Kenntnis von dem Absturz erhalten, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

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Nach Behördenangaben werden jedes Jahr 5.000 bis 10.000 Hektar Wald in den Mittelgebirgsregionen Sachsens aus der Luft gekalkt. Damit soll die Versauerung des Waldbodens ausgeglichen werden, die durch Umwelteinflüsse wie sauren Regen entsteht.

Ziel ist unter anderem eine Verbesserung der Lebensbedingungen für Bodenlebewesen und Baumwurzeln und eine Verbesserung der Vitalität der Waldbestände.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

wald.sachsen.de: Hinweise für Waldbesucher

mdr: Erzgebirge: Hubschrauberabsturz in Sehmatal - Pilot tot

t-online.de: Hubschrauber stürzt im Erzgebirge ab

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