100 Meter langer Koloss
20 Zentimeter Abstand zu den Häusern: Hamburger Sternbrücke durch die Straßen bugsiert
Veröffentlicht:
von Michael ReimersAngekommen: Die neue Sternbrücke hat ihren Zielort erreicht. Von Ende August an werden wieder rund 1.000 Züge täglich über sie rollen und damit den Hauptbahnhof und den Bahnhof Altona miteinander verbinden.
Bild: Christian Charisius/dpa
Stundenlang ist die mehr als 100 Meter lange Eisenbahnbrücke in Hamburg-Altona durch eine enge Straßenschlucht gefahren. Nun hat die neue Sternbrücke ihren Zielort erreicht.
Es ist ein Meilenstein eines spektakulären Bahn-Bauprojektes mitten in Hamburg-Altona: Der Rohbau der neuen Sternbrücke ist nach stundenlanger, nächtlicher Vorarbeit komplett eingebaut worden. "Seit 7 Uhr liegt sie wirklich auf und ist damit abgestapelt", sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Der 3.700-Tonnen-Koloss wurde damit erfolgreich eingeparkt. In der Nacht zu Freitag (31. Juli) hatte die 108 Meter lange und 21 Meter breite Eisenbahnbrücke die letzten etwa 500 Meter entlang der Max-Brauer-Allee hinter sich gebracht und wurde gegen 3 Uhr in ihre Endlage zum Absenken gedreht. Das von einem Schwerlastfahrzeug mit mehr als 1.000 Rädern durch die Straße gerollte Bauwerk hatte dabei teils nur etwa 20 Zentimeter Abstand zu den Hauswänden.
Ab 31. August startet Bahnverkehr über neue Sternbrücke
Bis Ende August sollen rund um die Uhr die Restarbeiten abgeschlossen werden. Am 31. August sollen wieder fast 1.000 S-Bahnen, Fern- und Nahverkehrszüge über die viergleisige Brücke rollen.
Auch in den News:
Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Nach Trumps Diesel-Deal
Selenskyj fühlt sich im Ukraine-Krieg von Trump verraten

Krankenversicherung
Diese Prognose dürfte Millionen Kassenpatienten freuen

Stiftung Warentest
Test von Nuss-Nougat-Cremes: Günstige Alternativen sind besser als Nutella

Deadline rückt näher
Führerschein-Umtausch: Frist endet im Januar 2027

Öko-Test
Bio-Apfelessig im Öko-Test: Gute Qualität für wenig Geld

Unsichtbare Gefahr im Sand
Das hochgiftige Petermännchen lauert in Nord- und Ostsee

