Unfall in Hessen

A4 bei Bad Hersfeld gesperrt: Lkw verliert Hunderte Liter Diesel

Veröffentlicht:

von Claudia Scheele

:newstime

So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


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Ein Lkw-Unfall auf der A4 bei Bad Hersfeld hat für eine Vollsperrung gesorgt. Hunderte Liter Diesel verwandelten die nasse Fahrbahn in eine gefährliche Rutschbahn.

Am Dienstagabend (16. Juni) ereignete sich auf der A4 nahe der hessischen Stadt Bad Hersfeld ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 52-jähriger Fahrer verlor auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen 40-Tonner. Als Ursache nannte die Polizei eine nicht angepasste, zu hohe Geschwindigkeit. Der Lastwagen durchbrach die Mittelschutzplanke, wobei der Kraftstofftank massiv beschädigt und aufgerissen wurde.

Infolgedessen liefen rund 600 Liter Diesel aus dem Tank auf die Autobahn. Durch den anhaltenden Regen und vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer:innen verteilte sich der Kraftstoff schnell auf den Fahrstreifen. "Der durch die Nässe und andere Fahrzeuge verteilte Diesel verwandelte die Straße zu einer hundert Meter langen, spiegelglatten Rutschbahn", teilte die Polizei zu den gefährlichen Bedingungen vor Ort mit.

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Aufwendige Reinigungsarbeiten

Um weitere Gefahren zu verhindern, sperrte die Polizei die A4 zwischen Friedewald und Bad Hersfeld komplett ab. Der nachfolgende Verkehr wurde entsprechend zurückgeleitet. Glücklicherweise blieben der Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer:innen bei dem Vorfall unverletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Behörden auf mindestens 100.000 Euro.

Die alarmierte Feuerwehr musste den restlichen Tank des Lkw abpumpen und großflächig Bindemittel auf der Fahrbahn verteilen. Da der Dieselkraftstoff bereits in naheliegende Schächte geflossen war, bestand zudem eine Gefahr für die Umwelt. Einsatzkräfte errichteten umgehend umfangreiche Ölsperren in den angrenzenden Gewässern Breitzbach und Solzbach, wie es von offizieller Seite weiter hieß, um eine größere Verschmutzung zu verhindern.

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Strecke am Morgen wieder frei

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten gestalteten sich äußerst aufwendig. Spezialfahrzeuge und Kehrmaschinen waren über mehrere Stunden im Dauereinsatz, um die rutschige Fahrbahn wieder verkehrssicher zu machen. Erst gegen 7.00 Uhr am Mittwochmorgen konnte die Polizei die wichtige Verkehrsachse wieder für den Verkehr freigeben.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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