"Erbe der Pandemie"
Angststörungen und Panikattacken: Bei immer mehr Kindern leidet die Psyche
Veröffentlicht:
von Jana Wejkum:newstime
Immer mehr Ängste bei Kindern
Videoclip • 01:18 Min • Ab 12
Kinder und Jugendliche leiden zunehmend an psychischen Problemen und sind teils dauerhaft in Behandlung. Die Gründe sind vielfältig.
Corona-Pandemie, Klimakrise, Kriege, gesellschaftlicher Druck und Zukunftsängste - mit all dem müssen junge Menschen heute umgehen. Laut Kinder- und Jugendreport der Krankenkasse DAK, sind 22 von 1.000 DAK-versicherten 5- bis 17-Jährigen von Angststörungen betroffen. Hochgerechnet entspräche das rund 230.000 Kindern und Jugendlichen. Im Vergleich zu 2019, vor der Corona-Pandemie, stieg ihre Anzahl um 17 Prozent.
Schüler:innen fordern mehr Unterstützung
Schüler:innen fordern, dass die Politik auf diese Entwicklung reagiert. "Wir brauchen (...) Schulgebäude, in denen man sich tatsächlich wohlfühlen kann, und Unterricht, der Wohlbefinden als notwendige Voraussetzung für Leistung anerkennt", sagt Quentin Gärtner, Mitorganisator der Kampagne "Uns geht’s gut" der Bundesschülerkonferenz. Dabei sei besonders die Unterstützung von Fachkräften wie Schulpsycholog:innen oder Schulsozialarbeiter:innen wichtig.
Doch womit lässt sich der Negativtrend bei der psychischen Gesundheit unter Kindern und Jugendlichen erklären? Und sind alle gleich davon betroffen? Mehr zum Thema erfährst du im Video oben.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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