Freundschaft zu Sexualstraftäter
"Abscheulich": Mutmaßliches Epstein-Opfer kritisiert Kronprinzessin Mette-Marit
Veröffentlicht:
von Jana Wejkum:newstime
Epstein-Affäre: Mette-Marit entschuldigt sich (2. Februar)
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Marina Lacerda, mutmaßliches Opfer von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, fordert im Fernsehen die norwegische Kronprinzessin dazu auf, Verantwortung zu übernehmen. Mette-Marit reagiert.
"Was wäre, wenn das hier ihren Kindern passiert wäre? Wie würde sie sich dann fühlen?", wendet sich Marina Lacerda an die norwegische Kronprinzessin. Es sei "abscheulich", dass Mette Marit und andere Umgang mit Epstein gehabt hatten. Lacerda, ein mutmaßliches Opfer von Jeffrey Epstein, sprach in der norwegischen Fernsehsendung "Debatten" über den Epstein-Skandal.
Der Kronprinzessin machte sie dabei Vorwürfe. Sie sei nicht nur Mutter und Prinzessin, sondern habe auch die Macht, mit ihrer Stimme die Welt zu verändern. Deshalb müsse Mette-Marit ehrlich sein und sich ihrer Verantwortung stellen. "Das ist der erste Schritt: Verantwortung dafür zu übernehmen, dass sie Gespräche mit ihm hatte, mit ihm geflirtet hat, auch nachdem sie ihn gegoogelt und herausgefunden hat, dass die Dinge nicht gut für ihn aussahen", forderte Lacerda.
Lacerda war laut dem Fernsehsender NRK 14 Jahre alt, als sie Epstein kennenlernte. Sie wurde demnach über mehrere Jahre hinweg von ihm missbraucht.
Mette-Marit: "Nicht schnell genug erkannt, was für ein Mensch er war"
Lacerdas Vorwürfe beziehen sich auf Erkenntnisse aus den veröffentlichten Epstein-Files. Demnach soll die norwegische Kronprinzessin jahrelang privaten Kontakt zu Epstein gehabt haben. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits zum ersten Mal als Sexualstraftäter verurteilt worden. Die Prinzessin hatte sich zuvor schriftlich dafür entschuldigt. Sie bedauere ihre Freundschaft zu Epstein zutiefst, schrieb sie Anfang Februar. "Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe."
In einer Stellungnahme reagierte sie nun auf die Anschuldigungen Lacerdas. Der Sender NRK zitiert Mette-Marit: Sie sei "zutiefst erschüttert über die Geschichten der vielen Epstein-Opfer, und sie haben meine volle Unterstützung. Es ist wichtig, dass ihre Stimmen gehört werden".
Epstein sei selbst für seine Taten verantwortlich, schränkt sie ein. "Ich muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich Epsteins Hintergrund nicht besser überprüft habe und nicht schnell genug erkannt habe, was für ein Mensch er war", erklärte die Kronprinzessin.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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