Pazifischer Feuerring
Surfer-Insel bebt: Schweres Erdbeben in Indonesien
Veröffentlicht:
von Michael ReimersIndonesien liegt auf dem pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.
Bild: Reuters
Erneut bebt die Erde in Indonesien: Auf der Surfer-Insel Simeulue rennen Menschen ins Freie. Berichte über Opfer oder größere Schäden gibt es noch nicht.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat Indonesien erschüttert.
Nach Angaben der Behörden besteht keine Tsunami-Gefahr.
Noch ist unklar, ob es größere Schäden oder Opfer gibt.
Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat am Donnerstag (27. November) die indonesische Surfer-Insel Simeulue erschüttert. Das teilte der US-amerikanische Geologische Dienst (USGS) mit.
Ein Anwohner berichtete der Nachrichtenagentur AFP, dass Menschen aus den Gebäuden und Häusern rannten. Es habe mehrere Nachbeben gegeben.
Das Hauptbeben ereignete sich demnach in einer Tiefe von 25 Kilometern. Berichte über Opfer oder größere Schäden gab es zunächst nicht. Das Tsunami-Warnzentrum im Indischen Ozean gab nach dem Beben Entwarnung: Es bestehe keine Gefahr eines Tsunamis.
Indonesien ist aufgrund seiner Lage am Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde, häufig von Erdbeben betroffen.
Semeru spuckt riesige Aschesäule
Erst vor wenigen Tagen war der Vulkan Semeru auf der Insel Java ausgebrochen und hat eine kilometerhohe Aschewolke in den Himmel geworfen. Gleichzeitig flossen pyroklastische Ströme herab - Lawinen aus heißem Gas und Gestein, die mit hoher Geschwindigkeit an Vulkanhängen herabstürzen.
Zuletzt hatte es Ende 2022 einen heftigen Ausbruch gegeben. Der Vulkan ist einer von etwa 130 aktiven Feuerbergen des Inselstaates.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
channelnewsasia.com: Indonesia residents rush outside as magnitude 6.6 quake hits
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