Streit droht zu eskalieren

Brisantes Foto aufgetaucht: Lässt Trump jetzt das Kennedy Center abreißen?

Veröffentlicht:

von Max Strumberger

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Fox-News-Umfrage: Trump auf Tiefstand

Videoclip • 01:13 Min • Ab 12


Der Streit um das Kennedy Center in Washington DC droht zu eskalieren. Jetzt sorgt ein Bild von Donald Trump mit Abrissplänen des Kulturdenkmals für Aufsehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Foto aus der Air Force One entfacht die nächste Kulturkampf-Debatte in Washington.

  • Donald Trump betrachtet eine Abrissdarstellung des Kennedy Centers.

  • Gleichzeitig ist das renommierte Haus geschlossen – offiziell wegen akuter Sicherheitsrisiken.

Ein Foto durch das Fenster der Air Force One sorgt in den USA für Aufsehen: Donald Trump ist darauf neben einer Vorlage zu sehen, die offenbar den Abriss des Kennedy Centers in Washington zeigt. Über der Zeichnung stehen in roten Buchstaben die Worte "Kennedy Center DEMOLISHED" – ein Hinweis, der angesichts von Trumps jüngsten Äußerungen besonders brisant wirkt. Es könnte aber auch nur ein Publicity-Stunt gewesen sein.

Die Aufnahmen des Fotografen Brendan Smialowski entstanden auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews und verbreiteten sich binnen kurzer Zeit millionenfach in sozialen Netzwerken. Das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht zu dem Bild. Trump hatte zuvor erklärt, das Kulturzentrum sei in einem äußerst schlechten und gefährlichen Zustand. Ohne seine Unterstützung, so der Präsident, könne es am Ende "abgerissen" werden.

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Kennedy Center musste geschlossen werden

Tatsächlich wurde das Kennedy Center in dieser Woche vorübergehend geschlossen. Nach Angaben der Leitung soll ein schwerer Sturm Anfang September erhebliche Schäden verursacht haben. Unter anderem habe sich ein großer Teil des durchfeuchteten Putzes von der Decke des Grand Foyer gelöst und sei rund 18 Meter tief auf den Boden gestürzt. Die Regierung spricht deshalb von akuten Sicherheitsrisiken und will die Schließung zunächst auf sieben Tage begrenzen.

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Doch hinter der Begründung steht ein erbitterter Rechtsstreit. Trump hatte nach seinem Amtsantritt die Kontrolle über den Verwaltungsrat übernommen und darauf gedrängt, seinen Namen an der Fassade des 1971 eröffneten, John F. Kennedy gewidmeten Hauses anzubringen. Ein Bundesrichter erklärte die Umbenennung jedoch für rechtswidrig: Nur der Kongress könne den Namen des nationalen Kulturdenkmals ändern. Die demokratische Abgeordnete Joyce Beatty wirft der Regierung nun vor, die Sicherheitsargumente als Vorwand für eine dauerhafte Schließung zu nutzen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Nachrichtenagentur Reuters

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