Nach Landtagswahlen

"Es ist unsere Verpflichtung, uns zu äußern" – Peter Maffay über Wahlerfolge der AfD

Aktualisiert:

von Jacqueline Bittl

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AfD siegt, bleibt aber wohl außen vor

Videoclip • 01:26 Min • Ab 12


Peter Maffay sieht in den AfD-Wahlerfolgen ein Versagen der etablierten Parteien und betont die Pflicht, jetzt Stellung zu beziehen. Der 75-Jährige macht deutlich: Schweigen ist keine Option.

Der Rockmusiker Peter Maffay hat sich mit deutlichen Worten zu den jüngsten Wahlerfolgen der AfD, wie bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, geäußert und dabei vor allem die demokratischen Parteien in die Pflicht genommen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, analysiert der 75-Jährige im "Stern" die politische Lage mit ungewohnter Schärfe und stellt klar: "Es ist unsere Verpflichtung, uns zu äußern. Jetzt bequem zu sein, wäre gefährlich."

Maffay hält es für seine Pflicht, zum Aufstieg der AfD nicht zu schweigen. (Archivbild)

Bild: Hendrik Schmidt/dpa


Es ist unsere Verpflichtung, uns zu äußern. Jetzt bequem zu sein, wäre gefährlich.

Peter Maffay

Peter Maffay ist der Meinung, als Künstler müsse man  Gegenwind aushalten

Maffay führt das Erstarken der rechtspopulistischen Partei auf eine "Unzulänglichkeit" der etablierten demokratischen Kräfte zurück. "Sie haben die Bindung zu den Menschen verloren und ignorieren deren Grundbedürfnisse und Ängste. Sie sprechen nicht mehr deren Sprache", so der Musiker.

Dabei warnt Maffay ausdrücklich davor, alle AfD-Wähler:innen pauschal als rechtsradikal abzustempeln. "Die sind nicht alle rechtsradikal", betont er.

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Die Äußerungen des Musikers fallen in eine Zeit, in der die AfD bei mehreren Landtagswahlen historische Erfolge verbuchen konnte. In Sachsen-Anhalt gewann die Partei kürzlich mit großem Vorsprung die Landtagswahl, verfehlte jedoch die absolute Mehrheit. Der dortige AfD-Landesverband wird vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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