80.000 Autos in Deutschland
Stellantis-Rückruf wegen Brandgefahr – unter anderem Opel, Citroëns und Jeeps betroffen
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Lebensmittel- und Produkt-Rückrufe: Diese Rechte haben Verbraucher
Videoclip • 01:07 Min • Ab 12
Der Opel-Mutterkonzern Stellantis ruft rund 80.000 Fahrzeuge in die Werkstätten. Eine potenzielle Brandgefahr besteht.
Aufgrund von potenzieller Brandgefahr hat der Autokonzern Stellantis rund 80.000 Fahrzeuge verschiedener Marken in Deutschland zurückgerufen. Dies berichtete ein Deutschland-Sprecher des niederländischen Konzerns auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Wagen der Marken Opel, Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Alfa Romeo, Jeep sowie Fiat sind demnach betroffen.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg hatte zuvor Rückrufe mehrerer Stellantis-Marken veröffentlicht. Darin hieß es, weltweit seien insgesamt rund 700.000 Fahrzeuge potenziell betroffen.
Brand könnte im Motorraum ausbrechen
Der Grund für den Rückruf ist dem Sprecher zufolge ein mögliches Problem hinsichtlich des Abstands zwischen dem Benzin-Partikelfilterrohr und dem Riemenantriebsgenerator. Dieses könnte einige Fahrzeuge der Modelljahre 2023 bis 2026 betreffen.
Bei nassen Bedingungen ist infolge diverser Abläufe ein Eindringen von Wasser möglich, welches wiederum zu einer thermischen Störung, beispielsweise einer Überhitzung, führen kann, berichtet der Sprecher. Dies könnte im schlimmsten Fall sogar zu einer potenziellen Brandgefahr im Motorraum führen.
Der Autokonzern wende sich an die betroffenen Fahrzeughalter:innen mit der Bitte, mit ihrem Händler einen Termin zu vereinbaren. Rund 30 Minuten dauerten laut Stellantis-Sprecher die entsprechenden kostenlosen Abhilfemaßnahmen.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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