Sportartikel-Riese

Nike legt Quartalszahlen vor – Aktie bricht ein

Veröffentlicht:

von Anne Funk

Nike arbeitet sich aus einer weitgehend hausgemachten Krise. (Archivbild)

Bild: Michael Kappeler/dpa


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Seit über einem Jahr kämpft Nike sich aus einem weitgehend hausgemachten Tief. Auf erste Fortschritte folgt nun eine enttäuschende Prognose – und der Iran-Krieg spielt mit rein.

Der US-Sportartikelhersteller Nike hat Anleger:innen mit einer pessimistischen Prognose überrascht und einen deutlichen Kursrückgang ausgelöst. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel am Dienstag (31. März) um rund neun Prozent.

Für das laufende Quartal rechnet Nike mit einem Umsatzrückgang von zwei bis vier Prozent. Analyst:innen waren dagegen im Schnitt von einem Plus von zwei Prozent ausgegangen. Auch für das Gesamtjahr stellte der Konzern Umsatzrückgänge in Aussicht, was viele Beobachter:innen überraschte.

Iran-Krieg als zusätzlicher Belastungsfaktor

Finanzchef Matthew Friend verwies auf mögliche "ungeplante Schwankungen" durch steigende Ölpreise und andere Faktoren im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg, die Folgen für Kosten oder das Verhalten der Verbraucher:innen haben könnten.

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Quartalszahlen fallen durchwachsen aus

Die Zahlen des vergangenen Quartals fielen nicht gerade glänzend aus. Der Umsatz stagnierte bei knapp 11,3 Milliarden Dollar (9,8 Milliarden Euro). Analyst:innen hatten im Schnitt eher mit 11,24 Milliarden Dollar gerechnet. Im wichtigen Heimatmarkt USA gab es dabei ein Umsatzplus von drei Prozent auf gut fünf Milliarden Dollar. Unterm Strich fiel der Quartalsgewinn um 35 Prozent auf 520 Millionen Dollar.

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Umbau läuft langsamer als erhofft

Konzernchef Elliott Hill räumte in einer Telefonkonferenz mit Analyst:innen ein, dass der Umbau des Unternehmens teilweise langsamer laufe, als ihm lieb sei. Hill hatte dem Adidas-Konkurrenten einen stärkeren Fokus auf Sportler:innen verordnet, nachdem der Lifestyle-Anteil am Sortiment in den vergangenen Jahren gestiegen war.

Hausgemachte Probleme

Nike sucht den Weg aus einem Tief, in das sich das Unternehmen selbst manövriert hatte. Der Konzern setzte in den vergangenen Jahren auf Kosten des Einzelhandels sehr stark auf den Direktvertrieb. Vor allem im US-Markt konnten daher konkurrierende Marken Nike den Regalplatz in den Geschäften abnehmen – die Verkäufe litten darunter. Das Unternehmen bemüht sich nun um ein besseres Verhältnis zu seinen Einzelhandelspartnern.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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