Kryptowährung

Saylor verkauft erstmals Bitcoin – Strategy-Aktie bricht deutlich ein

Veröffentlicht:

von Damian Rausch

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Dem Steuerprivileg beim Bitcoin droht das Aus

Videoclip • 01:24 Min • Ab 12


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Michael Saylor galt als einer der kompromisslosesten Bitcoin-Befürworter der Finanzwelt. Nun hat sein Unternehmen Strategy erstmals seit Jahren wieder Bitcoin verkauft – und sorgt damit für heftige Reaktionen bei Anlegern und in der Krypto-Community.

Das Wichtigste in Kürze

  • Strategy hat erstmals seit 2022 wieder Bitcoin verkauft und dabei 32 BTC veräußert.

  • Trotz des Verkaufs hält das Unternehmen weiterhin mehr als 843.000 Bitcoins.

  • Die Nachricht setzte sowohl den Bitcoin-Kurs als auch die Strategy-Aktie unter Druck.

Erster Verkauf seit Jahren

Michael Saylors Unternehmen Strategy hat erstmals seit 2022 wieder Bitcoin verkauft. Wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, wurden 32 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 77.135 US-Dollar veräußert. Der Verkauf brachte dem Unternehmen rund 2,5 Millionen US-Dollar ein.

An der grundsätzlichen Position des Konzerns ändert die Transaktion zwar wenig. Strategy hält weiterhin 843.706 Bitcoins und bleibt damit der größte börsennotierte Bitcoin-Besitzer der Welt. Dennoch sorgt der Schritt für Aufsehen, weil er ein langjähriges Versprechen des Unternehmenschefs infrage stellt.

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Saylors Versprechen gerät ins Wanken

Saylor hatte über Jahre hinweg betont, Bitcoins langfristig halten zu wollen. Das Motto, niemals Bitcoins zu verkaufen, wurde zu einem zentralen Bestandteil seiner öffentlichen Auftritte und seiner Unternehmensstrategie.

In den vergangenen Wochen hatte sich ein Kurswechsel allerdings bereits angedeutet. Saylor verwies in Interviews auf finanzielle Verpflichtungen und Dividendenzahlungen. Beobachter sehen den Verkauf deshalb nicht als spontane Entscheidung, sondern als gezielten Schritt zur Finanzierung laufender Ausgaben.

Offen bleibt, ob die Veräußerung eine einmalige Ausnahme war oder weitere Verkäufe folgen könnten. Saylor hatte zuletzt angedeutet, dass zusätzliche Transaktionen grundsätzlich möglich seien.

Märkte reagieren nervös

Die Nachricht löste unmittelbar Reaktionen an den Finanzmärkten aus. Der Bitcoin-Kurs fiel zeitweise um rund zwei Prozent auf etwa 71.680 US-Dollar. Innerhalb von sieben Tagen summierte sich das Minus auf nahezu acht Prozent.

Besonders deutlich traf es die Aktie von Strategy. Das Papier verlor zeitweise mehr als neun Prozent und notierte zuletzt bei rund 146 US-Dollar. Marktbeobachter sehen weniger die Größe des Verkaufs als problematisch, sondern vielmehr die Signalwirkung.

Symbolischer Einschnitt für Bitcoin-Anleger

Mit lediglich 32 verkauften Bitcoin fällt die Transaktion im Vergleich zu den gewaltigen Beständen des Unternehmens kaum ins Gewicht. Für viele Anleger hat sie dennoch eine hohe symbolische Bedeutung.

Saylor galt lange als einer der kompromisslosesten Bitcoin-Befürworter:innen der Finanzwelt. Dass nun erstmals wieder Coins verkauft werden, weckt Zweifel daran, wie strikt die bisherige HODL-Strategie künftig verfolgt wird. Entsprechend kritisch fielen die Reaktionen vieler Bitcoin-Anhänger:innen in sozialen Netzwerken aus. Einige werfen dem Unternehmer vor, sein früheres Versprechen gebrochen zu haben. Andere sehen den Verkauf als pragmatischen Schritt zur Finanzierung des Unternehmens.


Verwendete Quellen:

Yahoo!Finanzen: "Strategy verkauft erstmals seit 2022 Bitcoin – MSTR-Aktie bricht ein"

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