Einkaufen in NRW
Preis-Check vor Weihnachten: Welche Lebensmittel sind teurer, welche billiger?
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von dpaVor Weihnachten ist der Einkaufswagen oft besonders gut gefüllt. (Symbolbild)
Bild: Soeren Stache/dpa
Beim Einkaufen für den Heiligabend fällt auf: Bei den Preisen gab es in den vergangenen zwölf Monaten erneut viel Bewegung - nicht nur bei Butter oder Kartoffeln.
Das Wichtigste in Kürze
Die aktuellen Zahlen von IT.NRW zeigen: Zu Weihnachten schwanken die Lebensmittelpreise in NRW stark.
Während viele Backzutaten deutlich günstiger wurden, ziehen andere typische Festtagsprodukte merklich an.
Insgesamt zahlten Verbraucher:innen im November nur noch leicht höhere Preise als im Vorjahr.
Weihnachten ist auch kulinarisch eine besondere Zeit. Für einige Lebensmittel müssen Verbraucher:innen in Nordrhein-Westfalen in diesen Tagen deutlich tiefer in die Tasche greifen als vor einem Jahr, andere sind hingegen günstiger, wie Zahlen des Landesstatistikamtes IT.NRW zeigen.
Das zeigt sich auch bei Backzutaten. So waren die Preise im November gut 20 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Auch Honig (-2,4 Prozent) sowie Marmelade und Konfitüre (-1,5 Prozent) waren günstiger. Trockenobst und Nüsse kosteten derweil 8 Prozent mehr, Eier (+3,8 Prozent) und Vollmilch (+1,9 Prozent) waren ebenfalls teurer.
Schwankungen lassen sich auch bei typischen Weihnachtsgerichten wie Raclette und entsprechenden Zutaten beobachten: Die Preise für Rinderroulade oder -lende lagen laut IT.NRW zuletzt knapp 15 Prozent höher als im November 2024, auch Paprika (+5,4 Prozent), Tomaten (+1,5 Prozent) und Schnittkäse (+0,3 Prozent) kosten mehr. Deutlich billiger waren hingegen Kartoffeln (-16,2 Prozent), Blumenkohl und Wirsing (-9,7 Prozent) sowie Soßen, Würzen und Würzmittel (-5 Prozent). Auch Weißbrot kostete 3,7 Prozent weniger.
Die Preise für Nahrungsmittel sind seit 2020 stark gestiegen, in den vergangenen zwölf Monaten fielen die Steigerungen allerdings nicht mehr so stark aus. Verbraucherinnen und Verbraucher in NRW zahlten im November im Schnitt 1,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
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