Bessere Altersvorsorge
Nach Lufthansa: Auch Eurowings-Piloten stimmen für Streik
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von Jana Wejkum:newstime
Krieg treibt Flugpreise in die Höhe (6. März)
Videoclip • 01:18 Min • Ab 12
Nach der Lufthansa soll es jetzt auch bei der Tochtergesellschaft Eurowings Streiks geben. Das ist bis jetzt bekannt.
Bei einer Urabstimmung haben 94 Prozent der Teilnehmenden für einen Streik bei der Lufthansa-Tochter Eurowings gestimmt. Der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zufolge waren mehr als 80 Prozent der infrage kommenden Mitglieder bei der Abstimmung zugegen. Wann genau es Streiks geben soll, ist noch unbekannt. Über das weitere Vorgehen wolle man "zeitnah" informieren.
Mitarbeitende der Muttergesellschaft Lufthansa hatten in der vergangenen Woche bereits zum zweiten Mal die Arbeit niedergelegt. In Frankfurt und München fielen am Donnerstag (12. März) und Freitag (13. März) Hunderte Flüge aus. Am Donnerstag hatte die VC auch die Regionaltochter Lufthansa Cityline bestreikt. Bei Eurowings geht es genau wie bei Lufthansa um die Betriebsrenten der Pilot:innen.
"Ernsthaftes Entgegenkommen" gefordert
Der Konzern hatte sich bei Verhandlungen nicht bereit erklärt, das Volumen der Betriebsrenten zu erhöhen. VC-Präsident Andreas Pinheiro fordert ein "ernsthaftes Entgegenkommen der Arbeitgeberseite". In einer Mitteilung schreibt er: "Mit diesem eindeutigen Votum erhält die Vereinigung Cockpit ein starkes Mandat der Pilotinnen und Piloten bei Eurowings, ihre Forderungen nach einer Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung konsequent weiterzuverfolgen."
Die Fluggesellschaft begrüße ihrerseits, dass die VC Bereitschaft zur Fortsetzung konstruktiver Gespräche zeige. Eine Eurowings-Sprecherin sagte, man freue sich auf den nächsten vereinbarten Gesprächstermin am 25. März.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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