Konzernchefin gibt Prognose
Nach einem halben Jahrzehnt mit Milliardenverlust: Deutsche Bahn rechnet mit schwarzer Null
Aktualisiert:
von dpa:newstime
Deutsche Bahn stellt Bilanz vor
Videoclip • 23 Sek • Ab 12
Die Deutsche Bahn arbeitet nach Milliardenverlusten an einer Rückkehr in die Gewinnzone. Palla sieht durch Effizienzprogramme und steigende Erlöse Chancen auf eine nachhaltige Stabilisierung der Finanzen im Konzern. Gleichzeitig soll das operative Ergebnis weiter steigen und der Umsatz ausgebaut werden.
Das Wichtigste in Kürze
Die Deutsche Bahn erwartet nach hohen Verlusten eine schwarze Null im laufenden Jahr.
Konzernchefin Palla setzt auf Effizienzprogramme zur finanziellen Stabilisierung.
Das operative Ergebnis hat sich zuletzt deutlich verbessert und bleibt im Plus.
Die Deutsche Bahn ist nach Milliardenverlusten laut Konzernchefin Evelyn Palla auf Kurs zur angestrebten Ertragswende. In diesem Jahr könnte demnach unterm Strich kein Verlust mehr stehen und eine "schwarze Null" erreicht werden. "Es macht sich bezahlt, dass wir die Bahn auf Effizienz trimmen. Eine schwarze Null scheint nach einem halben Jahrzehnt an Milliardenverlusten greifbar nah", sagte Bahn-Chefin Palla der "Bild am Sonntag". "Unser internes Verschlankungsprogramm mobilisiert auch die Zahlen Richtung steigender Wirtschaftlichkeit und damit Stabilität."
Für 2025 wies der Staatskonzern unterm Strich einen Verlust von rund 2,3 Milliarden Euro aus – rund 0,5 Milliarden mehr als im Vorjahr. Zumindest operativ hat die Bahn wieder schwarze Zahlen geschrieben: Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um 630 Millionen Euro auf plus 297 Millionen Euro, 2026 sollen es etwa 600 Millionen Euro sein.
Auch in den News:
Bei der Bilanzvorlage Ende März hatte Palla gesagt, dann wolle man auch einem positiven Konzernergebnis einen großen Schritt näherkommen. Der Umsatz soll 2026 demnach auf etwa 28 Milliarden Euro steigen nach Erlösen von rund 27 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.
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