Produktion wird eingestellt
Mercedes schmeißt beliebten Elektro-SUV aus dem Angebot
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von Benedikt Rammer:newstime
Gewinn von Mercedes bricht massiv ein
Videoclip • 01:48 Min • Ab 12
Mercedes-Benz stoppt im Sommer die Produktion des Elektro-SUVs EQA. Ein direkter Nachfolger steht bereits fest: Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 soll der neue GLA EQ als elektrisches Einstiegsmodell starten.
Das Wichtigste in Kürze
Die Produktion des Elektro-SUVs Mercedes EQA endet im Juni 2026 in Rastatt und Peking.
Der EQA war zeitweise stark gefragt, mit rund 48.000 Neuzulassungen 2025 in Deutschland und insgesamt über 100.000 verkauften Fahrzeugen.
Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 soll der neue GLA EQ mit bis zu 700 Kilometern Reichweite und 800-Volt-Technik als elektrischer Nachfolger starten.
Der beliebte Elektro-SUV Mercedes EQA steht vor dem Aus. Wie der Markenblog "MB Passion" berichtet, endet die Produktion des kompakten Stromers im Juni 2026. Bereits seit März 2026 nimmt Mercedes-Benz keine neuen Bestellungen mehr an. Laut dem Bericht verläuft die Einstellung "planmäßig", es handelt sich also um einen geplanten Modellwechsel und nicht um eine abrupte Reaktion auf schwache Verkaufszahlen.
Gebaut wird der EQA seit Januar 2021 am Mercedes-Standort Rastatt unter der Submarke Mercedes-EQ. Nach einem Facelift im Jahr 2023 läuft die Fertigung nun aus. Parallel soll auch die Produktion im Joint Venture BBAC in Peking beendet werden.
Produktion in Rastatt und Peking läuft aus
Der EQA war das elektrische Schwestermodell des GLA und markierte für viele Kund:innen den Einstieg in die E-Mobilität von Mercedes. Noch bis zum Sommer 2026 rollt das Modell in Rastatt und im chinesischen Werk Peking vom Band. Danach ist Schluss!
Nicht betroffen ist dagegen der größere EQB. Wie "MB Passion" meldet, bleibt dieser im Programm und wird weiterhin in Kecskemét (Ungarn) für den Weltmarkt produziert, ebenso wie im Werk BBAC in Peking für den chinesischen Markt. Damit hält Mercedes an einem Elektro-SUV im Kompaktsegment fest, während der EQA selbst durch ein neues Modell ersetzt wird.
Entgegen mancher Vermutung wird der EQA nicht wegen mangelnder Nachfrage eingestellt. Im Gegenteil: Zeitweise war das Modell stark gefragt. Allein im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 48.000 Exemplare neu zugelassen. Bis April 2026 kamen insgesamt mehr als 100.000 verkaufte Fahrzeuge zusammen.
Auch in den News:
GLA EQ soll übernehmen
Der Nachfolger steht bereits in den Startlöchern. Auf seiner Webseite hat Mercedes-Benz den GLA EQ offiziell als kommenden elektrischen Nachfolger des EQA angekündigt. Das Modell soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf den Markt kommen. Mit gut 4,50 Metern Länge bleibt der GLA EQ im kompakten Segment und wird als neues Einstiegsmodell in die Elektroflotte positioniert.
Optisch setzen die Stuttgarter auf ein sportlicheres Design mit schmalen LED-Scheinwerfern und einer durchgehenden Lichtleiste. Innen soll ein breites, freistehendes Display dominieren, das laut Hersteller mit integrierten KI-Funktionen ausgestattet ist. Damit will Mercedes das digitale Erlebnis im Fahrzeug deutlich aufwerten.
Mehr Reichweite, mehr Technik, mehr Tempo beim Laden
Technisch soll der GLA EQ dem EQA klar überlegen sein. Laut den bisher bekannten Informationen erhält das neue Modell ein 800-Volt-System, das deutlich schnellere Ladezeiten ermöglichen soll. Zudem peilt Mercedes eine Reichweite von über 700 Kilometern an – ein großer Sprung im Vergleich zu vielen aktuellen Elektro-SUVs.
Beim Antrieb plant der Hersteller je nach Version einen oder zwei E-Motoren mit einer Leistung von bis zu 354 PS. Umfangreiche Assistenzsysteme sollen für mehr Sicherheit sorgen und das Fahren komfortabler machen.
Verwendete Quellen:
MB Passion: "Mercedes beendet EQA Produktion im Juni 2026"
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