40 Grad möglich

Kostenlose Stornierung: Deutsche Bahn reagiert auf Hitzewelle

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von Anne Funk

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Deutsche Bahn streicht Pommes von der Speisekarte (22. Juni)

Videoclip • 56 Sek • Ab 12


Mehr als 40 Grad Hitze erwartet Deutschland mancherorts an diesem Wochenende. Das kann auch bei Bahnreisen zur Belastungsprobe werden. Die Deutsche Bahn ergreift daher Maßnahmen für alle, die ihre Fahrt doch lieber nicht antreten wollen.

Es wird heißer und heißer in Deutschland. Da ist es nur verständlich, wenn geplante Reisen nicht angetreten werden angesichts der zu erwartenden Hitze. Wer in der zweiten Wochenhälfte auf seine Fahrt verzichten will, kann diese nun kostenfrei stornieren. Erstmals bietet die Deutsche Bahn eine sogenannte Hitze-Sonderkulanz an, wie der Konzern mitteilte.

Wer seine Reise bei dieser Extrem-Wetterlage nicht antreten möchte, bekommt sein Geld zurück.

Deutsche Bahn

Demnach gilt die Möglichkeit für Tickets für eine Fernverkehrsreise bis einschließlich 30. Juni, die bis zum 23. Juni gekauft wurden. Darunter fallen auch Spar- und Supersparpreis-Tickets.

Digitale Fahrkarten können den Angaben der Bahn zufolge online storniert werden. Wer ein analoges Ticket besitzt, kann sich an eine DB-Verkaufsstelle vor Ort wenden. "Wir empfehlen dringend, bei der Reiseplanung die amtlichen Hitze-Warnungen zu beachten", so die Bahn weiter. "Allen, die in dieser extremen Wetterlage auf ihre Fahrt verzichten können, legen wir die Sonderregelung zur Stornierung nahe."

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Denn: Nicht nur für Fahrgäste sind die hohen Temperaturen eine Belastung, sondern auch für die Bahn. Die Zeiten, in denen die Klimaanlagen in den Fernzügen bei großer Hitze öfter mal ausfielen, sind zwar vorbei, doch die Infrastruktur der Bahn ist anfällig. Bei den hohen Temperaturen und stundenlanger direkter Sonneneinstrahlung können Weichen sowie Leit- und Sicherheitstechnik Schaden nehmen. Weitere Probleme auf dem ohnehin stark störanfälligen Netz der Bahn sind die mögliche Folge.

Auch das Risiko für Böschungsbrände steigt, Starkregen, Gewitter und Sturmböen können ebenfalls zu Problemen führen.

Schon im Sommer des vergangenen Jahres kam es bei großer Hitze im Juni und im Juli zu Weichendefekten und in der Folge zu Zugausfällen und Verspätungen. Erneute Einschränkungen aufgrund der Hitze sind also nicht auszuschließen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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