Deutsches Start-up
Investoren stecken weitere 600 Millionen Euro in KI-Rüstungsunternehmen Helsing
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von dpaDas Rüstungsunternehmen Helsing hat sich auf den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in Waffen- und Aufklärungssystemen spezialisiert.
Bild: Jens Kalaene/dpa
Die Staaten Europas wollen ihre Streitkräfte verteidigungsbereit und möglichst unabhängig machen. Damit fließen auch enorme Summen in die Rüstungsbranche.
Das Wichtigste in Kürze
Das deutsche Rüstungs-Start-up Helsing hat in einer neuen Finanzierungsrunde 600 Millionen Euro eingesammelt.
Das Unternehmen entwickelt KI-gestützte Verteidigungstechnologien und wird mittlerweile mit rund 4,95 Milliarden Euro bewertet.
Zu den Investoren gehört erneut Spotify-Gründer Daniel Ek, der das Unternehmen bereits seit Jahren unterstützt.
Das auf KI-Technologie spezialisierte Rüstungsunternehmen Helsing hat nach eigenen Angaben weitere 600 Millionen Euro von Investoren eingesammelt. Mit dem Ergebnis der Serie-D-Finanzierungsrunde habe das Unternehmen nun seit Gründung 1,37 Milliarden Euro von seinen Geldgebern bekommen.
Helsing baut bereits die Kamikaze-Drohne HX-2, die von derUkraine eingesetzt wird und von der Bundeswehr getestet werden soll. Das Unternehmen hat jüngst auch ein Unterwassersystem vorgestellt sowie eine Künstliche Intelligenz, die ein Kampfflugzeug in komplexen Luftkampfszenarien führen soll.
Die Serie-D-Runde sei von Prima Materia angeführt worden, neben den bestehenden Investoren Lightspeed Ventures, Accel, Plural, General Catalyst und SAAB sowie den neuen Investoren BDT & MSD Partners, teilte Helsing mit.
Daniel Ek, Gründer von Prima Materia und Chairman von Helsing, erklärte: "Europa stärkt seine Verteidigungskapazitäten als Reaktion auf die sich ändernden geopolitischen Herausforderungen rasch. Damit besteht ein dringender Bedarf an Investitionen in fortschrittliche Technologien, die die strategische Autonomie und Sicherheitsbereitschaft gewährleisten."
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