Passagiere wurden informiert
Streik in Italien: Mehrere Flüge fallen aus
Aktualisiert:
von dpa:newstime
Drohen doch Flugausfälle im Sommer?
Videoclip • 01:12 Min • Ab 12
Wegen Arbeitskämpfen in der italienischen Flugsicherung, an mehreren Flughäfen und bei Easyjet fallen Flüge in Italien aus. Zum großen Chaos kommt es aber nicht.
Der Streik bei der italienischen Flugsicherung und der Fluggesellschaft Easyjet hat bislang überschaubare Auswirkungen. Es seien 160 Flüge gestrichen worden, sagte ein Sprecher der römischen Flughäfen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Nachmittag.
Die Streiks waren für die Kontrollstellen in Rom und Neapel angekündigt, für die Zeit von 10 bis 18 Uhr. Hinzu kommen auf einige Stunden begrenzte Aktionen an mehreren italienischen Flughäfen. Passagier:innen wurden gebeten, sich vor Abflug zum Stand ihrer Verbindung zu informieren.
Auch Reisende in und nach Belgien müssen sich auf erhebliche Probleme einstellen: Am Dienstag (12. Mai) fallen zahlreiche Flüge aus, ein Flughafen schließt komplett.
Auch in den News:
In Italien nur einzelne Verbindungen von Deutschland betroffen
Am wichtigen römischen Flughafen Fiumicino gibt es nach einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa, auf den der Flughafen-Sprecher verwies, derzeit nur begrenzte Störungen. Am kleineren Flughafen Ciampino läuft der Betrieb demnach ungestört.
Der Flughafen Neapel teilte auf dpa-Anfrage mit, es seien 44 Flüge gestrichen worden, je 22 Ankünfte und Abflüge. Größere Probleme für die Passagier:innen gebe es nicht, diese seien in den meisten Fällen vorab von ihren Fluggesellschaften kontaktiert worden und gar nicht erst zum Flughafen gekommen.
Die italienische Fluggesellschaft Ita hatte angekündigt, am Montag (11. Mai) sollten etwa 38 Prozent der Flüge ausfallen, darunter auch ins Ausland. In Deutschland sollte die Verbindung Frankfurt-Rom betroffen sein.
Easyjet teilte auf dpa-Anfrage mit, die Auswirkungen auf den Flugverkehr zwischen Deutschland und Italien seien begrenzt. Bislang seien nur einzelne Verbindungen von München und Frankfurt von und nach Rom betroffen.
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