Aktionäre stimmen ab

Deutsche Post erhält neuen Namen: So soll der Logistiker in Zukunft heißen

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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Post baut um: Automaten statt Filialen (10. November 2025)

Videoclip • 01:43 Min • Ab 12


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Das Auslandsgeschäft wird für die Deutsche Post immer wichtiger. Dies soll sich nun auch im Firmennamen widerspiegeln. Über den Namenswechsel stimmen nun die Aktionär:innen ab.

Der traditionsreiche Konzernname Deutsche Post soll schon bald Geschichte sein. Wie aus den Unterlagen für die Hauptversammlung hervorgeht, solle der Bonner Logistiker laut Unternehmensangaben künftig unter dem Namen DHL AG firmieren. Die Aktionär:innen sollen am Dienstag (5. Mai) über den Schritt abstimmen, die Eintragung ins Handelsregister ist für die zweite Jahreshälfte geplant.

Die Entscheidung markiert einen weiteren Abschied von den Wurzeln der früheren Bundespost, die in den 1990er-Jahren schrittweise privatisiert wurde. Spätestens mit der Übernahme des US-Logistikriesen DHL im Jahr 2002 hat sich der Schwerpunkt des Konzerns zunehmend ins Ausland verlagert. Heute stammt nur noch rund ein Fünftel des Umsatzes aus dem klassischen Inlands­geschäft mit Briefen und Paketen. Wachstumstreiber sind vielmehr das internationale Expressgeschäft, die Frachtlogistik und weitere Dienstleistungen. Der Name DHL, gebildet aus den Initialen der Firmengründer Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn, steht international längst stärker für diese Geschäfte.

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Bereits vor zwei Jahren hatte das Unternehmen seinen Markenauftritt von "Deutsche Post DHL Group" auf "DHL Group" umgestellt. Konzernchef Tobias Meyer hatte den Schritt damals damit begründet, dass der Name klarer widerspiegle, wofür der Konzern heute stehe. Auf internationalem Parkett lasse sich mit DHL deutlich besser auftreten als mit "Deutsche Post". Rechtlich blieb der Konzernname jedoch zunächst unverändert – bis jetzt.

Ganz verschwinden soll der traditionsreiche Name dennoch nicht. Die Deutsche Post AG werde künftig als eigenständige Tochtergesellschaft unter dem Dach der DHL AG geführt und weiterhin das nationale Brief- und Paketgeschäft verantworten. Dieser Bereich war bislang direkt in die Holding eingebunden und wird nun organisatorisch ausgegliedert. Für Postboten und andere Beschäftigte ändere sich laut Unternehmen nichts. Auch Widerstand aus dem Aktionärskreis sei im Vorfeld der Hauptversammlung kaum vernehmbar gewesen. Das Votum dürfte daher deutlich ausfallen.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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