Soll schon 2030 in Betrieb sein
Wettkampf mit China: NASA will Atomreaktor auf dem Mond bauen
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NASA-Astronaut Edwin Aldrin steht am 20 Juli 1969 bei der Mission "Apollo 11" auf dem Mond, neben ihm die US-Flagge.
Bild: Nasa/dpa
Die USA wollen zurück auf den Mond. Dafür gibt es einen ungewöhnlichen Plan. Angetrieben werden die NASA-Pläne vom Wettstreit mit China.
Die US-Weltraumagentur NASA plant einem Medienbericht zufolge den Bau eines Atomreaktors auf der Mondoberfläche. Laut internen Dokumenten, die der US-Nachrichtenseite "Politico" vorliegen, soll die Raumfahrtbehörde innerhalb von 60 Tagen konkrete Vorschläge aus der Industrie für einen 100-Kilowatt-Reaktor einholen, der bis 2030 in Betrieb gehen soll. Die Pläne soll NASA-Chef Sean Duffy demnach in den kommenden Tagen bekanntgeben.
NASA will Atomreaktor bauen - auf dem Mond
Hintergrund ist der wachsende Wettbewerb mit China. Die zweitgrößte Volkswirtschaft plant um dieselbe Zeit ihre erste bemannte Mondmission. In dem NASA-Papier wird gewarnt, dass die erste Nation mit einem funktionsfähigen Reaktor auf dem Mond eine "Ausschlusszone" ausrufen könnte – mit erheblichen Nachteilen für die USA.
Wettstreit mit China befeuert US-Pläne
Tatsächlich ist die Idee eines Atomreaktors auf dem Mond keine neue: Russland hatte die Idee schon vor vielen Jahren ins Spiel gebracht, die NASA dazu zuletzt ebenfalls geforscht. Ein solches Kraftwerk könnte die benötigte stabile Stromversorgung für künftige Mondmissionen bereitstellen, wenn dort während der rund zweiwöchigen Dunkelphase zwischen Untergang und Aufgang derSonne keine Solarenergie geschöpft werden kann.
USA wollen nach 50 Jahren zurück auf den Mond
Die USA wollen nach mehr als 50 Jahren wieder zurück auf den Mond: Mit dem"Artemis"-Programmsollen 2027 erstmals wieder Astronauten auf dem Erdtrabanten landen. Der Zeitplan hat sich aber schon mehrfach verschoben und es ist unklar, ob US-Präsident Donald Trump daran festhalten wird.
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