Kleinwagen crasht in LKW
Frontalzusammenstoß in Dreye: Frau stirbt bei schwerem Unfall auf Südumgehung
Veröffentlicht:
von Benedikt Rammer:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Südumgehung in Dreye ist am Mittwochvormittag eine 47-jährige Beifahrerin ums Leben gekommen. Der Fahrer des Kleinwagens wurde schwer verletzt, die Straße blieb wegen des Großeinsatzes von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst voll gesperrt.
Das Wichtigste in Kürze
Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Kleinwagen und einem Lkw in Dreye starb eine 47-jährige Beifahrerin.
Nach Angaben der Polizei soll ein Überholmanöver in einer Kurve den schweren Unfall ausgelöst haben.
Die Südumgehung blieb wegen des Großeinsatzes von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst voll gesperrt.
Am Mittwochvormittag (19. August) ist es auf der Südumgehung in Dreye in Weyhe zu einem schweren Frontalzusammenstoß gekommen. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr prallten dort gegen 9 Uhr ein Kleinwagen und ein 7,5-Tonnen-Lkw zusammen. Eine 47-jährige Beifahrerin im Auto starb noch an der Unfallstelle. Der 50 Jahre alte Fahrer des Kleinwagens wurde schwer verletzt.
Der Unfall passierte auf der Landesstraße zwischen dem Autobahnzubringer Bremen-Arsten und Riede in Niedersachsen. Wegen des Einsatzes von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst wurde die Südumgehung zwischen Kirchweyher Straße und Dreyer Straße voll gesperrt. Die Sperrung dauerte zunächst weiter an. Auch der Fahrer des Lastwagens erlitt laut den Einsatzkräften leichte Verletzungen.
Unfall wohl bei Überholvorgang passiert
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geschah der Unfall bei einem Überholmanöver. Wie Polizeisprecher Maximilian Höge laut "kreiszeitung.de" sagte, gehe man derzeit davon aus, dass der Fahrer des Kleinwagens den Unfall verursacht habe. Er habe "in einer Kurve zum Überholen angesetzt, wo der Lkw entgegenkam", sagte Höge laut den Angaben aus dem Polizeieinsatz.
Damit verdichten sich die Hinweise, dass die Sichtverhältnisse oder die Verkehrssituation an dieser Stelle falsch eingeschätzt wurden. Gerade in Kurven sind Überholvorgänge besonders gefährlich, weil entgegenkommende Fahrzeuge oft erst sehr spät sichtbar werden. Der Zusammenstoß war so heftig, dass für die Beifahrerin jede Hilfe zu spät kam.
Großeinsatz mit Feuerwehr und Rettungsdienst
Neben der Polizei waren auch Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz. Zwischenzeitlich wurde auch der Rettungshubschrauber "Christoph 6" alarmiert. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde der Hubschrauber später jedoch wieder zurückbeordert.
Auch ein Hund, der sich im Kleinwagen befand, überlebte den Unfall laut "kreiszeitung.de" nicht. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und kümmerten sich um die Verletzten sowie um die weiteren Maßnahmen vor Ort. Für Autofahrer:innen bedeutete der Einsatz erhebliche Einschränkungen, weil die wichtige Verbindung am Mittwochvormittag voll gesperrt blieb.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Noch ist offen, wann die Südumgehung wieder vollständig freigegeben werden kann.
Auch in den News:
Verwendete Quellen:
kreiszeitung.de: "Tödlicher Frontalzusammenstoß in Dreye – Landesstraße voll gesperrt"
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