Zwei Erwachsene wählen Notruf
Tourenplanung mit TikTok? Bergwacht rettet unerfahrene Wanderer in Allgäuer Alpen
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von Magdalena FürstDas Logo der Bergwacht ist an einem Rucksack zu sehen.
Bild: Sven Hoppe/dpa
Zwei junge und unerfahrene Wanderer wählten den Notruf, weil sie bei ihrer Tour in den Alpen nicht mehr vor noch zurückkamen. Für ihre Tourenplanung griffen sie auf eine Social-Media-Plattform zurück.
Das Wichtigste in Kürze
Die Bergwacht Hinterstein musste am Wochenende zwei überforderte Wanderer in den Allgäuer Alpen retten.
Die Wanderer waren schlecht ausgestattet und unerfahren, wollten jedoch eine anspruchsvolle Strecke absolvieren, die ihnen die Social-Media-Plattform TikTok vorgeschlagen hatte.
Die Bergwacht warnt vor Touren ab 1.600 Metern: Hier herrschen bereits winterliche Bedingungen.
Rettung aus 2.000 Metern
Zwei junge Erwachsene sind in den Allgäuer Alpen von der Bergwacht gerettet worden, weil sie schlecht ausgestattet und unerfahren eine anspruchsvolle Strecke absolvieren wollten. Die beiden hätten ihre Tour eigenen Angaben zufolge mit Tiktok geplant, teilte die Bergwacht mit. In dem schneebedeckten Gelände auf etwa 2.000 Metern in der Nähe zu Österreich hätten sie sich dann am Samstagabend weder vor noch zurück getraut und den Notruf gewählt.
Mit einem Rettungshubschrauber wurden die beiden Wanderer wieder ins Tal geflogen. Sie wollten den Angaben zufolge eine äußerst anspruchsvolle Tour über den Jubiläumsweg zum Schreckensee wandern.
Bergwacht warnt vor winterlichen Bedingungen ab 1.600 Metern
Ab einer Höhe von etwa 1.600 Metern herrschen nach Angaben der Bergwacht derzeit winterliche Bedingungen vor. Touren durch dieses anspruchsvolle Terrain sollten zu dieser Jahreszeit nur von erfahrenen Alpinisten unternommen werden. Zudem wiesen die Bergretter darauf hin, dass die teuren Rettungseinsätze von den Wanderern selbst übernommen werden müssten, wenn sie keine entsprechende Versicherung hätten.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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