Festzelt auf der Wiesn
Oktoberfest 2026: Das erwartet euch in der Ochsenbraterei
Aktualisiert:
von Magdalena Fürst17:30 SAT.1 Bayern
Trachten-Trends vor der Wiesn 2026: Was ist jetzt in?
Videoclip • 01:33 Min • Ab 12
Ochsenbraterei beim Oktoberfest 2026 - das Festzelt zählt zu den größten und beliebtesten Festzelten der Wiesn. Was erwartet mich hier? Wichtige Infos zum Zelt im Überblick.
Überdimensionaler Ochse am Spieß
Besuchenden, die an dem großen Festzelt auf dem Oktoberfest vorbeikommen, sticht als erstes der überdimensionale Ochse ins Auge, der sich über dem Eingang zum Zelt am Spieß dreht. Und tatsächlich hatte das weltbekannte Bierzelt des Münchner Traditionsunternehmens seine Anfänge Ende des 19. Jahrhundert in einem einfachen Stand, der Ochsen am Spieß anbot. Heute zählt die Ochsenbraterei zu den größten und beliebtesten Festzelten der Wiesn. Immer noch steht Ochsenbraten in allen Varianten auf der Speisekarte – ergänzt von anderen Schmankerln und natürlich vom speziellen Spatenbräu Wiesnbier.
Geschichte zur Münchner Ochsenbraterei
1881 entwickelte der Münchner Metzger Johann Rössler eine spezielle Vorrichtung, mit der er einen kompletten Ochsen am Spieß braten konnte. Mit dieser Maschine zog er auf die Wiesn, wo die am Stück gebratenen Ochsen schnell zur Attraktion wurden.
Ein gutes Jahrzehnt florierte die "mechanische Ochsenbraterei" des findigen Fleischermeisters – Anfang der 1890er Jahre wurde Rössler die Genehmigung zum Bierausschank verweigert, da er keine Toiletten in seinem Stand hatte. Weil er die erforderliche Bierbude nicht bauen konnte, kam er nicht mehr zum Oktoberfest. Erst 1889 nahm er die Ochsenbraterei auf der Wiesn auf Bitten des Magistrats und vieler Münchnerinnen und Münchner wieder auf. Seitdem ist das Wirtsgeschäft fester Bestandteil des Oktoberfestes.
Details zum beliebten Wiesn-Festzelt
1980 übernahm die Spaten-Franziskaner-Brauerei die Ochsenbraterei. Seit diesem Zeitpunkt wird Spatenbräu im Festzelt ausgeschenkt, das es zum Beispiel auch im Schottenhamel-Zelt auf der Wiesn gibt. Das Festzelt ist 1980 erstmals errichtet worden. 2017 wurde die Ochsenbraterei neu gebaut.
Im Mittelteil und auf mehreren Galerien stehen insgesamt 5.900 Sitzplätze zur Verfügung, weitere über 1.600 Sitzplätze bietet der Biergarten. Hier kümmern sich mehrere Hundert Servicekräfte für die Dauer der Wiesn um die Wünsche der Besuchenden. Rund zehn Wochen nimmt der Aufbau der Ochsenbraterei in Anspruch, weitere fünf der Abbau.
So wissen die Besucher, wen sie auf dem Teller haben
Bekannt ist das Festzelt für seine traditionelle Blasmusik unter Leitung von Kapellmeister Mathias Achatz. Die insgesamt 24 professionellen Musikanten stimmen am Nachmittag die richtigen Töne zum traditionellen Ambiente an. Abends können Gäste des Festzeltes aber auch zu aktuellen Wiesnhits tanzen und feiern.
Auch wenn die Maß Bier beim Besuch im Festzelt unverzichtbar ist – der Ochse spielt in der Ochsenbraterei auch heute noch die Hauptrolle. Das beste Zeichen dafür ist eine Tradition, die seit den Anfängen des Wirtsbetriebs gepflegt wird: Auf einer großen Tafel werden jeweils der Name und das Gewicht des Ochsen angeschrieben, der sich gerade am Spieß dreht – so weiß jeder Wiesnbesucher ganz genau, was er auf dem Teller hat.
Bierpreis beim Oktoberfest 2026
Der Bierpreis in der Ochsenbraterei liegt in diesem Jahr bei 15,80 Euro. Zum Vergleich: Bei der letzten Wiesn 2025 waren es 15,35 Euro.
Tipps für den Wiesn-Besuch:
Festzelte auf dem Oktoberfest:
Fashion-Tipps fürs Oktoberfest:
Sicherheit auf der Wiesn:
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