Mögliche Amoktat in Oberbayern

Messerangriff in Schongau: 16-jähriger Tatverdächtiger noch nicht in U-Haft

Veröffentlicht:

von Magdalena Artner

Schwerbewaffnete Polizisten waren am Welfen-Gymnasium in Schongau im Einsatz.

Bild: Lennart Preiss/dpa


Zwei schwer verletzte Mädchen, ein 16-Jähriger als Tatverdächtiger: Heute entscheidet ein Richter, ob er in U-Haft oder in die Psychiatrie kommt. Was hinter der Tat steckt, bleibt noch offen.

Nach Messerangriff an Schule: 16-Jähriger tatverdächtig

Nach der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau soll der mutmaßliche Täter im Laufe des Tages zur Haftprüfung dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Er müsse entscheiden, ob der 16-Jährige in Untersuchungshaft komme oder ob eine einstweilige Unterbringung angeordnet werde, teilten Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft München II auf Anfrage mit. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes.

Bereits Verfahren wegen Billigung von Straftaten?

Der Jugendliche soll auf dem Schulgelände zwei 13-jährige Mädchen mit einem Messer schwer verletzt haben. Der 16-Jährige befand sich zumindest zeitweise in psychiatrischer Behandlung. Dem Vernehmen nach soll es gegen ihn schon einmal ein Verfahren wegen Billigung von Straftaten gegeben haben.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte am Mittwochabend gesagt, der mutmaßliche Täter sei in Untersuchungshaft, die entsprechenden Verfahren fänden statt.

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Verwendete Quelle:

Nachrichtenagentur dpa


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