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Winterreifen für die obere Mittelklasse im Test: Diese Marken machen das Rennen

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von newstime/C3

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Viele Winterreifen fallen durch

Videoclip • 01:16 Min • Ab 12


Die Temperaturen fallen und die Straßen werden glatter. Zeit, die Winterreifen rauszuholen. AUTO BILD hat für die obere Mittelklasse 20 Winterreifen getestet.

Von O bis O: Bereits im Oktober breiten sich Autofahrer:innen auf die Wintersaison vor. Weil mittlerweile die Temperaturen in den Minusbereich reichen und deswegen auch mit glatten Straßen zu rechnen ist, kann der Wechsel auf Winterreifen erfolgen.

AUTO BILD hat für die obere Mittelklasse 20 Winterreifen der Dimension 245/45 R 19 unter die Lupe genommen. Welche Modelle mit den besten Noten hervorgehen, fasst dieser Beitrag zusammen.

Winterreifen für obere Mittelklasse: Zwei Testsieger mit Note 1,3

Zu den Pkw der oberen Mittelklasse gehören Mercedes-Benz E-Klasse, BMW 5er, Audi A6, VW ID.7, Volvo V90, Skoda Superb, VW Passat, BYD Seal oder Lexus ES. Die Winterreifen wurden bei Nässe, Schnee und auf trockenen Straßen in den Kategorien Bremsweg, Handling, Kreisbahn und Aquaplaning-Sicherheit getestet. Auch beleuchteten die Expert:innen die Gesamtwirtschaftlichkeit der Winterreifen, indem Rollwiderstand und Abrieb gemessen wurden. Auf Basis der Messwerte konnten im Anschluss Prognosen zur Leistung erstellt werden.

AUTO BILD wies darauf hin, dass alle Winterreifen auf dem Gelände der Einrichtungen von Continental und in der schwedischen Arvidsjaur getestet wurden. Jedoch betonte das Blatt, dass die Experten unabhängig seien. Die Ergebnisse:

  • Platz 1: Continental TS 870 P 102 V mit Gesamtnote 1,3 – "Exzellenter Allrounder ohne Schwächen"

Im Test besticht der Reifen vor allem bei Nässe in allen Kategorien mit einem kurzen Bremsweg von 53,0 Metern. Mit einem Anschaffungspreis von 1.000 Euro befindet sich der Continental TS 870 P 102 V im oberen Preissegment, zudem besitzt der Winterreifen auch eine geringere Laufleistung von 48.800 Kilometern. Der Rollwiderstand beträgt 8,20 Kilogramm pro Tonne und liegt damit etwas höher als bei den anderen Modellen. Höhere Rollwiderstände erhöhen den Kraftstoffverbrauch und beschleunigen den Verschleiß.

  • Platz 1: Michelin Pilot Alpin 5 mit Gesamtnote 1,3 – "Absolute Elite"

Michelin geht vor allem bei Schnee mit der Note 1,2 im Handling, Slalom und bei der Traktion als Klassenbester hervor. Die Kosten für die Anschaffung für Michelin Pilot Alpin 5 betragen zwar 1.030 Euro, dafür trumpft der französische Reifen mit der im Test höchsten prognostizierten Laufleistung von 56.500 Kilometern. Auch schwächelte laut Bild-Experten der Michelin beim Kurven-Aquaplaning.

Winterreifen machen Härtetest: Bremsweg trennt Spreue vom Weizen

Die 20 getesteten Winterreifen mussten zuvor durch einen Härtestest, um in das weitere Testverfahren überzugehen. Ursprünglich hatte AUTO BILD 50 Winterreifen aus dem Sortiment der Dimension 245/45 R 19 zusammengetragen und zunächst auf ihre Bremsqualitäten überprüft.

Nach dieser ersten Prüfung schnitten Bridgestone, Continental, Goodyear, Hankook, Michelin, Pirelli und Vredestein am besten ab. Auf Schneeboden taten sich Krisalp HP3 und Kleber hervor. Auf nasser Straße erzielten in der Kategorie Bremsweg der Continental WinterContact TS 870 P und Pirelli die besten Ergebnisse. Auf trockener Fahrbahn erreichte Kumho WinterCraft WP52+ die Spitze.

Wann sollten Winterreifen ausgetauscht werden?

Laut ADAC sollten Winterreifen beim Kauf nicht älter als drei Jahre sein. Auch fünf Jahre alte Reifen können auch genutzt werden – unter der Voraussetzung, dass sie ungebraucht und fachgerecht gelagert wurden. Dann ist aber auch die Nutzungsdauer etwas eingeschränkt.

Anhand der vierstelligen DOT-Nummer an der Seitenwand jedes Autoreifens lässt sich das Alter der Reifen ablesen: Die ersten zwei Zahlen stehen für das Kalenderjahr, die letzten beiden Nummern für das Produktionsjahr. Die Winterreifen sollten dabei nach Empfehlung des Automobilclubs alle sechs Jahre ausgetauscht werden.

Die Mindestprofiltiefe jedes Winter- und auch Sommereifens ist gesetzlich auf 1,6 Millimeter festgelegt. Empfohlen wird's allerdings bereits bei einer Tiefe von vier Millimetern, den Reifen auszuwechseln.


Verwendete Quellen:

Bild.de: "Zwischen Luxus und Sparangebot: Das taugen Winterreifen für die obere Mittelklasse"

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