"Haus abgerissen"

Nach WM-Show: Trump schwärmt nur vom Sänger Christopher Macchio – aus einem ganz bestimmten Grund

Aktualisiert:

von Emre Bölükbasi

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Trump kassiert Buhrufe bei WM-Finale

Videoclip • 01:01 Min • Ab 12


Madonna, Justin Bieber und Shakira lieferten beim Finale der Fußball-WM eine gigantische Performance ab. Doch der US-Präsident hatte nur Augen und Ohren für einen ganz bestimmten Künstler.

Das Wichtigste in Kürze

  • Madonna, Justin Bieber, Shakira und weitere Stars sprengten beim WM-Finale mit einer historischen Megashow alle Regeln des Fußballs.

  • Doch während Millionen Fans über das Pop-Spektakel diskutierten, ignorierte der US-Präsident die Weltstars komplett.

  • Er feierte auf seiner Plattform stattdessen nur einen ganz bestimmten Mann – und das hat einen emotionalen Grund.

Die Halbzeitshow im Finale der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft setzte völlig neue Maßstäbe: In bester Super-Bowl-Manier wurde die eigentlich 15-minütige Halbzeitpause auf fast 27 Minuten verlängert, um Platz für ein beispielloses Star-Aufgebot unter anderem von Madonna, Justin Bieber, Shakira und der K-Pop-Band BTS.

Doch US-Präsident Donald Trump, der das Spiel live im Stadion verfolgte, interessierte sich weder für Madonnas Kulthits noch für Biebers Gitarren-Solo. Ihn begeisterte vielmehr ein anderer Künstler: der Opernsänger Christopher Macchio.


"Er hat das Haus abgerissen!"

"Christopher Macchio, der große Opernsänger, war heute bei der Weltmeisterschaft GIGANTISCH – er hat das Haus abgerissen!", postete Trump auf Truth Social. Dass Trump ausgerechnet den 46-jährigen Tenor aus Manhattan so demonstrativ feiert, überrascht Insider kaum.

Macchio gilt als der absolute Lieblingssänger des Präsidenten und begleitete ihn schon durch die wichtigsten und emotionalsten Momente seiner politischen Karriere – von Auftritten auf dem Parteitag der Republikaner bis hin zu Trumps historischer zweiter Amtseinführung.

Trump und Macchio zufällig Freunde geworden

Die enge Freundschaft der beiden begann laut der "Washington Times" vor rund neun Jahren eher zufällig, als Macchio extrem kurzfristig bei einer Silvestergala für Trump einsprang. Seitdem gehöre der Tenor, der von Trump bereits als "einer der größten Opernsänger der Welt" geadelt wurde, fest zum inneren Zirkel.

Macchio sang unter anderem bei der bewegenden Trauerfeier für Trumps verstorbenen Bruder Robert im Weißen Haus und trat bei der legendären Wahlkampf-Rallye in Butler auf. Dort soll Trump ihm gesagt haben: "Wir sehen uns bei der Amtseinführung."

"Er hat nicht wirklich näher erläutert, was das bedeutete", zitiert die "Washington Times" Macchio. Doch einige Wochen später habe der Tenor einen Anruf von einem Trump-Mitarbeiter, der ihm mitgeteilt habe, Macchio sei die "erste und einzige Wahl" für den Gesang der Nationalhymne.

Für Trump stand deshalb schon lange fest: Wenn die Welt auf die USA blickt, muss sein Star-Tenor auf der größten Bühne stehen. Während die Popstars für die musikalische und die Spieler für die sportliche Unterhaltung sorgten, lieferte Macchio für den Präsidenten den einzig wahren Gänsehaut-Moment des WM-Finales.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Truth Social: Post von @realDonaldTrump

Washington Times: "Who is Christopher Macchio? Meet the opera tenor singing the national anthem at the inauguration"

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