Iran-Krieg
"Wirtschaftlicher D-Day" für den Iran? Iran warnt USA vor "Bumerang-Effekt"
Aktualisiert:
von Nadine von Parseval:newstime
USA plant Wirtschaftskrieg gegen Iran
Videoclip • 33 Sek • Ab 12
Nach dem Nachlassen der militärischen Kämpfe wächst der wirtschaftliche Druck auf Teheran. Die USA kündigen besonders harte Sanktionen an – aus dem Iran kommen deutliche Warnungen.
Das Wichtigste in Kürze
Die USA wollen den wirtschaftlichen Druck auf den Iran deutlich erhöhen.
Teheran warnt Washington vor einem möglichen Bumerang-Effekt.
Auch Irans ölreiche Nachbarländer werden vor einer Beteiligung gewarnt.
Die USA wollen den wirtschaftlichen Druck auf den Iran drastisch verschärfen. Nachdem die militärischen Kampfhandlungen im Iran-Krieg nachgelassen haben, rückt damit die wirtschaftliche Auseinandersetzung stärker in den Mittelpunkt.
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf warnt Washington bereits vor möglichen Folgen. Auf der Plattform X veröffentlichte er einen Comic, der einen Bumerang-Effekt des angekündigten Wirtschaftskriegs für die USA nahelegt.
Trump kündigt "wirtschaftlichen D-Day" an
US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch eine massive Verschärfung des wirtschaftlichen Drucks auf Teheran angekündigt. Dabei sprach er von einem "wirtschaftlichen D-Day" für den Iran. Auch Unterstützer:innen des Landes drohte Trump mit drastischen Maßnahmen. Wie diese konkret aussehen sollen, ließ er zunächst offen. US-Finanzminister Scott Bessent will die Pläne am Montag bei einer Pressekonferenz vorstellen. Er kündigte die "härtesten Sanktionen der Geschichte" an.
Irans Wirtschaft steht bereits unter Druck
Iranische Staatsmedien reagierten zunächst gelassen auf die Ankündigungen. Die Nachrichtenagentur Tasnim verwies darauf, dass die USA bereits seit Jahren versuchten, die finanziellen und wirtschaftlichen Beziehungen des Landes einzuschränken.
Der Iran habe "gelernt, diese Beschränkungen zu umgehen, und ist darin mittlerweile sehr versiert". Dennoch steht die iranische Wirtschaft seit Jahren erheblich unter Druck. Besonders die stark gestiegene Inflation belastet die Bevölkerung.
Auch in den News:
Warnung an die Nachbarländer
Auch an die ölreichen Staaten in der Region richtet Teheran eine deutliche Botschaft. Mohsen Resai, der neue Chef des iranischen nationalen Sicherheitsrats, warnte sie davor, sich an einem Wirtschaftskrieg gegen sein Land zu beteiligen.
Wer dies dennoch tue, werde als Feind betrachtet. Zudem drohte Resai im Staatsfernsehen, in diesem Fall werde kein Öl mehr durch den Persischen Golf gelangen.
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Landkreis Oldenburg
Ganderkesee: 18-Jähriger und 16-Jähriger nach Unfall mit Pick-up schwer verletzt

Energiekrise
Putins Diesel für die USA: Deutschland zieht nicht mit

Nachbarhaus evakuiert
Großeinsatz in Dresden-Cossebaude: Brand eines Wohnhauses

Laut "Manager Magazin"
Schwarz verliert Spitzenplatz: Das sind die reichsten Deutschen

Wasserstand außergewöhnlich niedrig
Sinkender Bodensee-Pegel: Warum der Wasserstand so niedrig ist

Verbraucherorganisation
Was macht die Stiftung Warentest nach den Tests mit Produkten?




