Harter Vorwurf
Wegen Hitlergrußes: AfD-Abgeordneter Moosdorf angeklagt – so reagiert er jetzt
Veröffentlicht:
von Michael ReimersGegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Matthias Moosdorf wird ein schwerer Vorwurf erhoben. (Archivbild)
Bild: Marco Rauch/dpa
Schwere Vorwürfe gegen einen AfD-Politiker: Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Matthias Moosdorf – wegen eines Hitlergrußes. Der Abgeordnete verteidigt sich.
Das Wichtigste in Kürze
Der AfD-Abgeordnete Matthias Moosdorf soll im Bundestag den Hitlergruß gezeigt haben.
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat deshalb Anklage erhoben.
Moosdorf weist die Vorwürfe zurück.
Ein Vorwurf, der weit über den Bundestag hinaus für Aufmerksamkeit sorgt: Gegen den AfD-Abgeordneten Matthias Moosdorf hat die Staatsanwaltschaft Berlin Anklage erhoben. Es geht laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) um den Verdacht, während einer laufenden Parlamentssitzung den Hitlergruß gezeigt zu haben. Zuvor hatte der Bundestag im Oktober die Immunität des 60-Jährigen aufgehoben.
Demnach werfen die Ermittler:innen Moosdorf das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor. Konkret soll er am 22. Juni 2023 im Bereich der Garderobe am Osteingang des Reichstagsgebäudes einen Parteikollegen mit der verbotenen Geste begrüßt und dabei die Hacken zusammengeschlagen haben.
Moosdorf bestreitet Vorwürfe
Moosdorf bestreitet die Anschuldigungen entschieden. Die Vorwürfe seien "absurd", erklärte er gegenüber der dpa. Die rund 200 Seiten starke Ermittlungsakte stütze sich nach seinen Angaben ausschließlich auf die Aussage einer einzelnen Person, einer ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten. Alle weiteren unmittelbaren Zeug:innen, darunter Mitarbeitende der Garderobe, die Bundestagspolizei sowie weitere Anwesende, hätten den Vorfall demnach nicht bestätigt.
Der AfD-Politiker stand zuletzt auch parteiintern in der Kritik. Der frühere außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion wurde Mitte September verpflichtet, ein Ordnungsgeld in Höhe von 2.000 Euro zu zahlen. Hintergrund war eine nicht genehmigte Reise nach Russland.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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