Schweiz-Verhandlung
US-Vizepräsident JD Vance bläst Iran-Gespräche vorerst ab – wackelt der Deal?
Aktualisiert:
von Emre Bölükbasi:newstime
USA-Iran-Deal: Kein Treffen in Luzern
Videoclip • 39 Sek • Ab 12
Der US-Vizepräsident lässt den geplanten Flug in die Schweiz kurzfristig platzen. Wann die entscheidenden Gespräche mit Teheran nun stattfinden, bleibt völlig offen.
Das Wichtigste in Kürze
US-Vizepräsident JD Vance bläst seinen Flug in die Schweiz kurzfristig ab – die geplanten Iran-Verhandlungen verschieben sich auf unbestimmte Zeit.
Hinter den Kulissen herrscht offenbar noch Abstimmungsbedarf zwischen Washington und Teheran.
Ob der mühsam ausgehandelte Deal hält, bleibt offen.
Steht die diplomatische Mission auf der Kippe? US-Vizepräsident JD Vance wird vorerst nicht wie ursprünglich vorgesehen in die Schweiz reisen, um dort mit iranischen Vertreter:innen über ein dauerhaftes Kriegsende zu verhandeln.
In der Nacht zu Freitag (19. Juni) werde er nicht abheben, bestätigte ein Regierungsbeamter am späten Donnerstagabend (18. Juni) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Begründung klingt vage: "Die Logistik für diese Verhandlungen war noch nie einfach oder vorhersehbar."
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Ob und wann die hochrangigen Gespräche nun tatsächlich stattfinden werden, ließ die US-Regierung zunächst im Unklaren. Vance selbst äußerte sich später zurückhaltend optimistisch: Die Verhandlungen würden definitiv stattfinden, versicherte er – ohne jedoch einen konkreten Termin zu nennen.
"Unser Plan ist es, in die Schweiz zu fahren. Ich weiß nicht genau wann", sagte der Republikaner. Seine Einschätzung: Die technischen Verhandlungen könnten möglicherweise irgendwann an diesem Wochenende beginnen.
Rahmenabkommen bereits unterzeichnet
Ursprünglich sollten sich die Delegationen aus Washington und Teheran bereits an diesem Freitag treffen, um über die Umsetzung eines zuvor vereinbarten Rahmenabkommens zu sprechen. In dieser Vereinbarung hatten beide Seiten unter anderem eine Beendigung des Krieges sowie die Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus festgelegt. Weitere Verhandlungen über besonders strittige Punkte – darunter das umstrittene iranische Atomprogramm – sollen innerhalb der nächsten 60 Tage folgen.
Die kurzfristige Verschiebung unterstreicht die Komplexität der diplomatischen Bemühungen zwischen den beiden Ländern, die seit 1979 keine offiziellen diplomatischen Beziehungen mehr unterhalten.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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