Toter Hollywood-Regisseur
Trump verspottet berühmtes Mordopfer Rob Reiner – Kritik auch aus den eigenen Reihen
Veröffentlicht:
von Damian Rausch:newstime
Trump empört mit Kommentar zu ermordetem Regisseur
Videoclip • 01:23 Min • Ab 12
Nach dem gewaltsamen Tod von Rob Reiner sorgt Donald Trump für Empörung – nicht nur wegen fehlender Anteilnahme, sondern wegen eines Kommentars, der selbst Parteifreunde fassungslos macht.
Das Wichtigste in Kürze
Donald Trump bezeichnet den ermordeten Star-Regisseur Reiner als "besessen" und macht dessen angebliche Trump-Feindlichkeit für seinen Tod mitverantwortlich.
Die Kritik an Trumps Aussagen kommt von Schauspieler:innen, Demokrat:innen – und auch aus seiner eigenen republikanischen Partei.
Rob Reiners Sohn Nick wurde wenige Stunden nach dem Fund der Leichen von Vater und Mutter festgenommen und steht unter Mordverdacht.
Der gewaltsame Tod des US-Regisseurs Rob Reiner und seiner Frau Michele erschüttert die USA – doch für zusätzliche Empörung sorgt Präsident Donald Trump. Statt Anteilnahme äußerte er sich auf seiner Plattform Truth Social in gewohnt aggressivem Ton. Reiner, so Trump, sei ein "gequälter" und "vom Verfolgungswahn besessener" Mann gewesen, der "an einer geistig lähmenden Krankheit namens Trump-Derangement-Syndrom" gelitten habe, heißt es laut eines Berichts von "T-Online". Weiter schrieb er: "Er war bekannt dafür, dass er die Menschen verrückt gemacht hat, mit seiner rasenden Besessenheit von Präsident Donald J. Trump."
Deutliche Kritik an Trump
Die Reaktionen auf diesen Kommentar fallen deutlich aus – und kommen nicht nur von Trumps Kritiker:innen. Patrick Schwarzenegger bezeichnete Trumps Äußerung auf X als "widerwärtig und abscheulich". Schauspielerin Whoopi Goldberg fragte fassungslos: "Hast du gar kein Schamgefühl? […] Kannst du noch tiefer sinken? Ich glaube nicht." Sogar aus den Reihen der Republikaner kam Widerspruch. Der Abgeordnete Thomas Massie erklärte: "Unabhängig davon, wie man zu Rob Reiner stand, ist dies eine unangemessene und respektlose Äußerung über einen Mann, der gerade brutal ermordet wurde." Marjorie Taylor Greene betonte: "Das ist eine Familientragödie, es geht nicht um Politik."
Die Polizei hatte das Ehepaar am Sonntagnachmittag tot in ihrem Haus in Los Angeles gefunden. Laut übereinstimmenden US-Medienberichten wurde ihr Sohn Nick Reiner wenige Stunden später unter Mordverdacht festgenommen. Ein Motiv ist bislang nicht bekannt.
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Verwendete Quellen:
T-Online: "Trump empört mit Kommentar zu ermordetem Regisseur"
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