Elf Tote
Trump: USA haben venezolanisches Drogen-Boot abgeschossen
Aktualisiert:
von Rebecca RudolphUS-Präsident Donald Trump.
Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Kurz nach der Entsendung von US-Kriegsschiffen vor die Küste Venezuelas spitzt sich der Konflikt zu: Ein mutmaßlich mit Drogen beladenes Boot wird von US-Streitkräften attackiert und geht in Flammen auf.
Das Wichtigste in Kürze
Der Angriff richtete sich laut Trump gegen die venezolanische Drogenbande Tren de Aragua, die von den USA als Terrororganisation eingestuft ist.
Außenminister Rubio sprach von einem "tödlichen Schlag" gegen das Schiff in der Südkaribik.
Die USA erhöhten zugleich die Belohnung für Hinweise zur Festnahme von Venezuelas Präsident Maduro auf 50 Millionen Dollar.
US-Präsident Donald Trump hat mitgeteilt, dass bei einem Angriff der US-Streitkräfte auf ein aus Venezuela kommendes Drogenschiff elf Menschen ums Leben gekommen seien. "Es habe sich um 'Terroristen' gehandelt", schrieb der Republikaner auf Truth Social. Amerikanische Soldaten seien nicht verletzt worden.
Nach seinen Angaben richtete sich die Operation gegen die venezolanische Bande Tren de Aragua, die von der US-Regierung als ausländische Terrororganisation eingestuft wird. In Trumps Beitrag waren zudem Videoaufnahmen zu sehen, die zeigen, wie ein Boot attackiert wird und in Flammen aufgeht. Die Drogen seien für die USA bestimmt gewesen, so Trump.
US-Außenminister Marco Rubio hatte zuvor auf X von einem "tödlichen Schlag" gegen ein Drogenschiff in der Südkaribik gesprochen. In einer Mitteilung seines Ministeriums hieß es allerdings, die Ladung könnte auch für Trinidad und Tobago oder ein anderes Karibikland bestimmt gewesen sein.
Konflikt hat sich zuletzt bereits zugespitzt
Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela hatte sich zuletzt bereits verschärft. Medienberichten zufolge verlegte Washington mehrere Kriegsschiffe an die venezolanische Küste, offiziell um den Drogenschmuggel zu bekämpfen.
Darüber hinaus setzte die US-Regierung die Belohnung für Hinweise zur Festnahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro auf bis zu 50 Millionen Dollar (etwa 43 Millionen Euro) herauf. Die US-Justiz wirft ihm vor, am internationalen Drogenhandel beteiligt zu sein.
Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
Mehr News

Technik
WhatsApp verstärkt Kontosicherheit: Das ändert sich jetzt für Nutzer:innen

Rückschlag für Angehörige
Germanwings-Absturz vor Gericht: Erneuter Rückschlag für Angehörige

Auf dem Prüfstand
Glanz-Versprechen enttäuscht: Nur fünf Badreiniger überzeugen im Praxistest

Neuigkeiten
Diese Änderungen kommen im September

Erstmals seit über 600 Jahren
Norwegens neue Kronprinzessin: Das ist Ingrid Alexandra

Aus nach 140 Jahren
Halberstädter Würstchen - Traditionsbetrieb schließt endgültig

Morgens um 7 Uhr
Vor den Augen von Kindern: Intimer Vorfall am Stuttgarter Bahnhof beschäftigt die Polizei

Geduld gefragt
Zum Ferienende wird es voll: Diese Strecken sollten Autofahrer am Wochenende meiden

Kommt es zu Ausschreitungen?
Wahlsonntag unter Hochspannung: Sachsen-Anhalt setzt vermehrt Polizeikräfte ein

