"Tipps" des US-Präsidenten
"Das Zeug ist gut für mich" – Trump behauptet Softdrinks helfen gegen Krebs
Aktualisiert:
von Michael Reimers:newstime
"Besser": Trump ändert Coca-Cola-Rezeptur
Videoclip • 01:03 Min • Ab 12
Donald Trump macht keinen Hehl daraus, dass er Fast Food und Softrinks liebt. Einige dieser süßen Getränke verhinderten sogar schwere Krankheiten, behauptete der US-Präsident in Gegenwart eines bekannten Gesundheitsexperten. Dieser erzählte in einem Podcast jetzt verblüffende Details.
Das Wichtigste in Kürze
Donald Trump glaubt offenbar daran, dass Softdrinks gegen Krebs helfen.
Das berichtet Gesundheitsexperte Mehmet Oz nach Gesprächen mit dem US-Präsidenten.
Auch über Trumps Ernährungsphilosophie äußerte er sich.
"Weißt du, das Zeug ist gut für mich. Es tötet Krebszellen.": Das soll der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, über einen bestimmten Softdrink gesagt haben. Das erzählte der in den USA als TV-Arzt bekannte Leiter des Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS), Mehmet Oz, im Podcast ""Triggered". Der 65-Jährige war von Donald Trump Jr. als Gast in die Sendung eingeladen worden.
In dem Gespräch berichtete der Arzt dem ältesten Trump-Sohn von abstrusen Gesundheitsmythen, an die dessen Vater anscheinend glaubt, während Don Junior zu beschwichtigen versuchte. Wie "n-tv.de" weiter meldet, gab der Kardiologe Einblicke in die Ernährungsphilosophie des US-Präsidenten.
Trump ließ Cola-Knopf im Oval Office installieren
Doktor Oz zufolge beginnen die Mahlzeiten des Präsidenten nicht unbedingt mit gesunden Lebensmitteln. "Er fängt zuerst mit Schokoriegeln an", erzählte der Mediziner. Großer Beliebtheit erfreut sich offenbar auch der von Trump eigens im Oval Office installierte Cola-Knopf: "Er drückt den roten Knopf. Und dann kommt die Diät-Limonade", berichtete Oz, während im Hintergrund der Junior lachte.
Trump trinke die Diät-Cola aber nicht nur aus Genuss, so Oz, sondern aus gesundheitlicher Überzeugung. Dafür habe er ihm eine bizarre Begründung geliefert. "Dein Vater behauptet, dass Diät-Cola gut für ihn ist, weil sie Gras abtötet, wenn man sie darübergießt – und deshalb müsse sie auch Krebszellen im Körper abtöten", zitiert der Gesundheitsexperte den US-Präsidenten und fügte hinzu: "Ich werde das besser gar nicht kommentieren."
Diät-Cola und Fanta sollen angeblich Krebszellen abtöten
Nicht nur im Weißen Haus, auch an Bord der Air Force One sind dem Bericht zufolge Oz die süßen Softdrinks aufgefallen. Der Mediziner schilderte in dem Podcast, wie er dort auf dem Schreibtisch des Präsidenten eine Flasche orangefarbener Fanta entdeckte. "Ich sage: 'Das kann nicht Ihr Ernst sein.' Und er grinst mich leicht verlegen an." Trump soll entgegnet haben: "Weißt du, das Zeug ist gut für mich. Es tötet Krebszellen. Der Saft ist frisch gepresst. Wie schlimm kann das also sein?"
Trumps Jr. soll versucht haben, die umstrittenen Ernährungsgewohnheiten seines Vaters in ein günstigeres Licht zu rücken. Er mutmaßte, angesichts von Trumps "Energielevel, Erinnerungsvermögen und Ausdauer" liege sein Vater "vielleicht gar nicht so falsch". Der 79-Jährige, der Zeit seines Lebens weder Alkohol noch Drogen konsumiert haben soll, mache über den Cola-Knopf oder die große Schale mit Süßigkeiten immer Witze. Das sei sein Alkohol.
Verwendete Quellen:
thetimes.com: "Trump thinks Diet Coke and Fanta kill cancer, Dr Oz says"
n-tv.de: "Arzt: Trump glaubt, Cola und Fanta würden Krebszellen töten"
YouTube: Podcast "Triggered with Donald Trump Jr.", Episode 333
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