Energiekrise

Trotz Krieg: Trump-Regierung könnte Öl-Sanktionen gegen Iran lockern

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

:newstime

Netanjahu bestätigt Israels Alleingang

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Mitten im Iran-Krieg will die US-Regierung offenbar Öl-Sanktionen gegen den Iran lockern. Hintergrund sind die steigenden Ölpreise.

Das Wichtigste in Kürze

  • US-Finanzminister Scott Bessent erwägt angesichts der angespannten Lage auf dem internationalen Ölmarkt, Handelsbeschränkungen für iranisches Öl zu lockern.

  • Es gehe dabei um Öl, das sich derzeit auf See befinde, sagte er dem US-Sender Fox Business.

  • Zuletzt hatten sich Öl und Gas infolge des Iran-Kriegs deutlich verteuert.

Die USA versuchen, die steigenden Ölpreise unter Kontrolle zu bekommen. US-Finanzminister Scott Bessent hat nun teilweise Lockerungen von Handelsbeschränkungen für iranisches Öl in Aussicht gestellt. "In den kommenden Tagen werden wir möglicherweise die Sanktionen gegen iranisches Öl aufheben, das sich derzeit auf See befindet", sagte er dem US-Sender Fox Business.

Bessent zufolge entspricht die schwimmende Ölmenge einem Vorrat von 10 bis 14 Tagen, der ansonsten nach China gegangen wäre.

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Olpreise steigen weiter

Die Ölpreise legen angesichts der zugespitzten Lage im Nahen Osten wieder deutlich zu. Die für den Weltmarkt bedeutenden Flüssiggasanlagen Katars sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden.

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einer Bombardierung des wichtigen Gasfelds "South Pars" gedroht. Eine solche Attacke des US-Militärs werde es geben, falls Iran weiter Katars Gasindustrie angreife, schrieb er auf der Plattform Truth Social.

Für diesen Fall drohte er mit einem Angriff "mit einer Stärke und Schlagkraft, wie Iran es noch nie zuvor gesehen hat".

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Trump: Haben von Israels Angriff nichts gewusst

Zugleich betonte er, dass Israel dieses Gasfeld nicht erneut angreifen werde - solange der Iran Katar nicht weiter attackiere. Israel hatte das wichtige Gasfeld, das vom Iran und Katar ausgebeutet wird, am Mittwoch angegriffen. Laut US-Präsident Donald Trump ohne sein Wissen und seine Genehmigung.

Das Gasfeld "South Pars" liefert rund 70 Prozent der iranischen Gasversorgung.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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