Telefonat mit Journalistin

Trump nennt Israels Präsidenten Herzog "Lügner" – wegen Netanjahu

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

:newstime

Iran reagiert auf Trump-Drohung

Videoclip • 33 Sek • Ab 12


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US-Präsident Trump soll in einem Telefonat mit einer Journalistin über Israels Präsidenten Herzog gelästert haben. Der Grund für Trumps Zorn: der Prozess gegen Benjamin Netanjahu.

Donald Trump hat einer israelischen Journalistin zufolge gegen Israels Präsidenten Isaac Herzog ausgeteilt und ihn der Lüge bezichtigt. In einem Telefonat mit der US-Korrespondentin Libby Alon vom rechtsextremen israelischen Sender C14 soll Trump über Herzog gesagt haben: "Er hat mich belogen. Er ist ein Lügner. Er ist ein schwacher Mensch und ein erbärmlicher Mann." Dies schrieb Alon auf der Plattform X.

Dabei bezog sich Trump darauf, dass Herzog ihm angeblich versprochen habe, Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu begnadigen. Gegen Netanjahu läuft seit fast sechs Jahren ein Korruptionsprozess in Israel, ihm werden Betrug, Untreue und Bestechlichkeit vorgeworfen. Im November 2025 hatte er um Begnadigung gebeten, die finale Entscheidung muss Herzog treffen.

"Weißt du, er hat mir oft gesagt, dass er ihm eine Begnadigung gewähren würde, aber er hat es nie getan", habe sich Trump nun laut Alon geärgert. Weil er das nicht getan hätte, sei Herzog "kein Anführer". Über Netanjahu habe Trump gesagt: "Bibi sollte sich auf den Krieg konzentrieren, nicht auf solchen Unsinn."

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Israels Ministerpräsident bezeichnet den Prozess gegen ihn als "Hexenjagd". Das israelische Justizministerium hat bereits ein Gutachten zum Gnadengesuch fertiggestellt. Mittlerweile wurde es an Kulturerbeminister Amichai Elijahu übermittelt. Das letzte Wort hat Staatsoberhaupt Isaac Herzog – der Ausgang ist offen.


Verwendete Quellen:

X: Libby Blanca Alon

Nachrichtenagentur dpa

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