Kompromiss möglich?
Rentenstreit in der Merz-Regierung: Jetzt meldet sich Merkel zu Wort
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von dpaDie Altkanzlerin ist sich sicher, dass es im Rentenstreit der Bundesregierung eine Lösung geben wird. (Archivbild)
Bild: REUTERS
In der Kanzlerschaft Merkels wurde die Rente mit 67 durchgesetzt. Was sagt die einstige Regierungschefin zum aktuellen Rentenzoff?
Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht von einer Einigung im Rentenstreit der Koalition aus. "Ich denke, alle werden einen Weg finden", sagte die Politikerin in der Sendung "phoenix persönlich".
Sie verwies auf lange Erfahrungen, dass man sich am Ende immer zusammenraufen müsse. Die Junge Gruppe in der Unionsfraktion lehnt das Rentenpaket mit der Begründung zu hoher Belastungen für die jüngere Generation ab. Am Donnerstagabend (27. November) befasst sich der Koalitionsausschuss mit dem Thema.
Die Verlängerung der sogenannten Haltelinie von 48 Prozent bis 2031 nannte die Kanzlerin folgerichtig. Damit ist eine Stabilisierung dieses Absicherungsniveaus der Rente im Verhältnis zum Einkommen bei 48 Prozent gemeint. "Wir haben damals mit Geltung ab 2018 diese Haltelinie von 48 Prozent eingeführt bis zum Jahr 2025. Deshalb musste jetzt ja auch darüber entschieden werden, wie macht man es weiter", sagte Merkel, die vor rund 20 Jahren erstmals zur Bundeskanzlerin gewählt wurde. Insofern sei es logisch, "wie es jetzt gemacht wurde", nämlich diese bis 2031 zu verlängern.
Merkel verwies darauf, dass in ihrer Amtszeit mit der schrittweisen Einführung der Rente mit 67 bis 2029 ein entscheidender Schritt zur Sicherung der Altersversorgung gemacht worden sei. Die Anhebung war im ersten Kabinett Merkel zusammen mit dem damaligen Sozialminister und Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) durchgesetzt worden.
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