Moselstrecke

Pilotprojekt zwischen Koblenz und Trier: Bahn testet größere Kontrollteams

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Gewalt-Attacke gegen Bahnmitarbeiter

Videoclip • 01:26 Min • Ab 12


Auf der Moselstrecke in Rheinland-Pfalz setzt die Deutsche Bahn ab sofort Kontrollteams mit mehr Mitarbeiter:innen ein. Diese sollen nicht nur für mehr Sicherheit sorgen, sondern auch das Schwarzfahren eindämmen.

Die Deutsche Bahn will Ticketkontrollen in Rheinland-Pfalz mit mehrköpfigen Teams sicherer machen. Dafür startet DB Regio ab dem heutigen Montag (3. August) ein Pilotprojekt auf der Moselstrecke zwischen Koblenz und Trier, wie das Unternehmen mitteilte. Künftig kontrollieren dort Prüfgruppen mit sechs bis acht Mitarbeitenden gemeinsam die Fahrscheine in den Zügen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) weiter meldet, sollen mit der stärkeren Personalpräsenz Bahnbeschäftigte bei Kontrollen besser vor verbalen und körperlichen Übergriffen geschützt und kritische Situationen leichter entschärft werden. Nach Angaben von DB Regio ergänzen die Prüfgruppen bereits laufende Pilotprojekte, bei denen Kontrollen in Doppelbesetzung oder gemeinsam mit Sicherheitskräften stattfinden.

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Aufweitung des Modellprojekts vorgesehen

Nach Angaben des zuständigen Aufgabenträgers SPNV-Nord sollen die Prüfgruppen zudem dazu beitragen, dass mehr Fahrgäste mit gültigen Fahrscheinen unterwegs sind. Perspektivisch soll das Modell auch auf weitere Strecken in Rheinland-Pfalz ausgeweitet werden.

Anfang Februar wurde ein Schaffner bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress nahe Landstuhl (Westpfalz) totgeprügelt. Der Anlass: Der 26 Jahre alte Täter hatte keinen Fahrschein. Die Tat in Rheinland-Pfalz sorgte bundesweit für Entsetzen und löste eine Debatte über Sicherheit in Zügen aus.


Verwendete Quelle:

Nachrichtenagentur dpa

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