Große Sorge
Lungenpest-Alarm in Russland: Trump will Telefonat mit Putin nach mysteriösem Tod
Veröffentlicht:
von Emre Bölükbasi:newstime
Pest-Verdacht in Russland: Trump schaltet sich ein
Videoclip • 54 Sek • Ab 12
Ein fragwürdiger Todesfall in einem russischen Pestlabor versetzt die Welt in Alarmbereitschaft – und zwingt Washington, die höchste diplomatische Ebene einzuschalten. Derweil kommt auch von der WHO ein klares Statement.
Das Wichtigste in Kürze
Ein mysteriöser Todesfall in einem sibirischen Pestlabor versetzt internationale Behörden in Aufruhr.
Während Moskau nur von einer unklaren Lungenentzündung spricht und mauert, fordern die US-Regierung und die WHO Transparenz.
Donald Trump hat bereits ein Eiltelefonat mit Wladimir Putin angekündigt.
Eine 28 Jahre alte Laborantin stirbt in einer sibirischen Klinik an einer rätselhaften Lungenkrankheit. Das Pestforschungsinstitut, in dem sie arbeitete, liegt nahe der Stadt Schelechow bei Irkutsk. Der Verdacht: Lungenpest.
US-Präsident Donald Trump ließ keinen Zweifel daran, wie ernst er die Lage nimmt. Auf die Frage einer Journalistin nach dem Fall antwortete er in Washington knapp und unmissverständlich: Er habe bereits einen Termin für ein Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin vereinbart – und das Gespräch werde sehr bald stattfinden.
Auch in den News:
Russland schweigt – und das macht es schlimmer
Die russischen Seuchenbekämpfungsbehörden bestreiten, dass ein Pesterreger für den Tod der jungen Frau verantwortlich ist. Ihr Befund: eine "Lungenentzündung unbekannter Herkunft". Doch genau diese vage Formulierung nährt das internationale Misstrauen.
Aus US-Regierungskreisen wurde Moskau dem "Wall Street Journal" zufolge bereits gewarnt: Wer Details zu diesem Sterbefall zurückhalte, verstoße gegen internationale Gesundheitsverpflichtungen. Russland soll bislang kaum Informationen herausgegeben haben.
WHO fordert Transparenz, CDC beobachtet
Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schaltet sich ein: WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus forderte auf der Plattform X einen vollständigen und transparenten Informationsaustausch. Russland wurde technische Unterstützung bei der Aufklärung angeboten. Gleichzeitig berichteten erste Medien über einen zweiten Labormitarbeiter mit einer Lungenentzündung unbekannter Ursache – auch dazu will die WHO Klarheit.
Die US-Gesundheitsbehörde CDC bestätigte, Berichte über den Verdachtsfall zu kennen und die Entwicklungen genau zu verfolgen – ohne den Fall offiziell zu bestätigen.
Die US-Botschaft in Moskau reagierte mit einer ungewöhnlichen Warnung auf ihrer Website: Die Möglichkeiten der US-Regierung, eigenen Staatsbürger:innen in Russland – vor allem außerhalb der Hauptstadt – zu helfen, seien begrenzt. US-Regierungsmitarbeiter:innen müssten mit möglichen Reisebeschränkungen in bestimmte russische Regionen rechnen.
Was ist Lungenpest überhaupt?
Lungenpest gilt als eine der gefährlichsten Formen der Pest. Der Erreger Yersinia pestis befällt dabei die Lunge – und kann sich von Mensch zu Mensch übertragen. Wird sie früh genug erkannt, ist sie mit Antibiotika behandelbar.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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