Acht Todesopfer

Attacken von Kiew bis Lwiw: Acht Tote durch Russlands Drohnen und Raketen auf Ukraine

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Selenskyj und Netanjahu besuchen Trump

Videoclip • 01:03 Min • Ab 12


Die Flugabwehr der Ukraine operiert am Limit – Selenskyj fordert schnellere Unterstützung aus dem Westen. Russland hat das Land über Nacht wieder mit Angriffen überzogen, acht Menschen haben ihr Leben verloren.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Nacht auf Donnerstag (30. Juli) hat Moskau die Ukraine Kiews Angaben zufolge mit über 70 Marschflugkörpern und Raketen sowie über 280 Drohnen angegriffen.

  • Acht Menschen wurden getötet, im ganzen Land inklusive der Hauptstadt Kiew kam es zu Explosionen.

  • Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj wünscht sich schnellere Unterstützung von westlichen Verbündeten.

Eine verheerende russische Offensive hat in der Nacht auf Donnerstag (30. Juli) die Ukraine getroffen und mindestens acht Menschen in den Tod gerissen. Mehr als 30 weitere Ukrainer:innen wurden verletzt, als das russische Militär mit einer Kombination aus Dutzenden Raketen, Marschflugkörpern und Hunderten Drohnen zuschlug.

Die Angreifer setzten nach ukrainischen Angaben mehr als 70 Marschflugkörper und Raketen ein, darunter auch ballistische Geschosse. Hinzu kamen über 280 Angriffsdrohnen, von denen die ukrainische Luftabwehr mehr als 260 abfangen konnte. Praktisch im gesamten Land heulten die Alarmsirenen, während die Flugabwehr versuchte, die heftigen Angriffswellen abzuwehren.

Besonders dramatisch verlief die Nacht in Krywyj Rih: Dort schlug eine Rakete in das Wohnhaus einer Großfamilie ein und tötete sechs Menschen, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und zwölf Jahren. Acht weitere Familienmitglieder wurden verletzt. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei weitere Todesopfer gemeldet.

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Selenskyj mit Kritik an Verbündeten

Selbst der weit von der Front entfernte Westen des Landes blieb nicht verschont: In Lwiw nahe der polnischen Grenze schlugen Raketen in zwei große Wohnblöcke ein und lösten Brände aus. Fotos zeigen riesige Löcher in den Gebäudefassaden und Rettungskräfte, die unter Trümmern nach Überlebenden suchen. In der Stadt wurden 15 Menschen verletzt.

"Dutzende gewöhnlicher Wohnhäuser, zivile Unternehmen und Infrastruktureinrichtungen wurden zerstört und beschädigt", teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Doch seine Worte richteten sich nicht nur gegen Moskau: Der ukrainische Staatschef erhob schwere Vorwürfe gegen die westlichen Verbündeten. "Verspätete Hilfe und Verzögerungen bei der Lieferung von Raketenabwehrsystemen führen genau zu solchen Zerstörungen und genau zu solchen Opfern, wie wir sie heute leider erleben", sagte Selenskyj.

Die Ukraine beklagt einen kritischen Mangel an Flugabwehrraketen, insbesondere an Patriot-Systemen – dem wohl einzigen wirklich wirksamen Mittel gegen Russlands ballistische Raketen.

Angriffswelle wurde bereits angekündigt

Bei seinem jüngsten Besuch in Washington habe ihm US-Präsident Donald Trump Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen in der Ukraine zugesagt, berichtete Selenskyj – eine Aussage, die das Weiße Haus allerdings nicht bestätigte. Überraschend kam die Angriffswelle für den ukrainischen Präsidenten nicht: Selenskyj hatte bereits am Mittwoch (29. Juli) vor einer unmittelbar bevorstehenden schweren Attacke gewarnt.

Das russische Verteidigungsministerium bestätigte die Angriffe und behauptete, Ziele seien Militärflughäfen, Rüstungsbetriebe, militärische Telekommunikationsinfrastruktur und logistische Zentren gewesen. Zudem seien drei für den Transport militärischer Güter genutzte Frachtschiffe in der Schwarzmeerregion getroffen worden.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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