Konflikt in Nahost
Reaktion auf Raketenbeschuss: Israel trifft Huthi-Stellungen
Veröffentlicht:
von dpaBewaffnete Mitglieder der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz nehmen an einer Demonstration gegen die USA und Israel teil.
Bild: Osamah Yahya/dpa
Die israelische Armee hat als Reaktion auf wiederholte Raketenangriffe der Huthi-Miliz Ziele im Jemen angegriffen. Israelische Medien berichteten von Angriffen der Marine.
Die israelische Armee bestätigte, es sei im Jemen "Energie-Infrastruktur, die vom Huthi-Terrorregimegenutzt wurde," angegriffen worden. Die Ziele seien rund 2.000 Kilometer entfernt von Israel gewesen. Augenzeugen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa berichteten von zwei schweren Explosionen in der Stadt.
In der Mitteilung der Armee hieß es, die Angriffe seien als Reaktion auf wiederholte Huthi-Angriffe auf Israel und seine Bürger:innen mit Boden-Boden-Raketen und Drohnen erfolgt. Die Miliz agiere unter Anleitung der iranischen Führung. Sie bedrohe durch ihre Attacken auch den Schiffsverkehr und internationalen Seehandel. Israel werde weiterhin entschlossen auf die Huthi-Angriffe reagieren.
Seit Beginn des Gaza-Krieges im Oktober 2023 greifen Mitglieder der Huthi-Miliz im Jemen Israel regelmäßig mit Raketen und Drohnen an - als Ausdruck ihrer Solidarität mit der islamistischen Hamas. Israels Luftwaffe reagierte darauf bereits häufiger mit Luftangriffen auf Ziele der Miliz im Jemen. Sowohl die Huthi-Miliz als auch die Hamas im Gazastreifen sind Verbündete des Irans.
Mehr News

Bunte Demo
CSD in Bremen: 30.000 Menschen feiern Vielfalt in der City

Vor Misstrauensvotum
Stimmungstest: Voigt als Thüringer CDU-Chef wiedergewählt

Lebensmittelkonzern
Dr. Oetker Backin: Eine simple Erfindung revolutionierte das Backen

Hohe Spritpreise
Auf EU-Ebene: Klingbeil fordert erneut Übergewinnsteuer

Kim Jong-uns Diktatur "reicher als je zuvor"
Nordkoreas Wirtschaftsboom: Wie Kim Jong-un das Land finanziert

Hitzewelle in Deutschland
Muss mir das Restaurant gratis Leitungswasser ausschenken?

Handelsstreit
USA verhängen 50-Prozent-Zoll auf kanadische Waren

"Wir unterstützen sie"
Besuch in Ukraine: Wadephul glaubt fest an Kiews Sieg

Erfolgsprodukt Leibniz
Bahlsen und die Kekse: Sie brachten das Fließband nach Deutschland

