Teilnehmer irritiert

Hannover Messe: Merz und Lula gehen überraschend getrennte Wege – das ist der Grund

Aktualisiert:

von Emre Bölükbasi

:newstime

Merz trifft Lula: Kritik an Iran-Krieg

Videoclip • 01:19 Min • Ab 12


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Gemeinsamer Start, schneller Bruch: Beim Rundgang zur Hannover Messe trennten sich Kanzler Merz und Brasiliens Präsident Lula überraschend. Selbst Sicherheitskräfte zeigen sich erstaunt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Händedruck, dann getrennte Wege.

  • Beim Messerundgang in Hannover liefen Kanzler Merz und Präsident Lula plötzlich nicht mehr gemeinsam.

  • Der ungewöhnliche Auftritt sorgt für irritierte Reaktionen.

Was als diplomatisches Highlight geplant war, nahm eine überraschende Wendung: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva absolvierten ihren Rundgang zur Eröffnung der Hannover Messe größtenteils getrennt, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Bereits kurz nach dem gemeinsamen Start am brasilianischen Stand trennten sich die Wege der beiden Staatschefs.

Während Lula sich weitere Ausstellungsflächen brasilianischer Firmen ansah, setzte der CDU-Politiker seinen Weg allein fort und besichtigte unter anderem humanoide Roboter. Das gemeinsame Abschlussstatement entfiel komplett – Merz äußerte sich am Ende ohne seinen Gast.

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Verzögerung als offizieller Grund

Die Bundesregierung erklärte die Situation als einvernehmliche Entscheidung beider Seiten. Eine Verzögerung der brasilianischen Delegation habe den Programmstart verschoben.

Um dennoch möglichst viele Unternehmen besuchen zu können, hätten sich beide für getrennte Rundgänge entschieden. "So konnte das Programm bestmöglich absolviert werden", hieß es aus Regierungskreisen.

Polizei und Messeleitung überrascht

Bei Polizei und Messeverantwortlichen löste der Ablauf Verwunderung aus: "Das haben wir noch nie erlebt", kommentierten sie die ungewöhnliche Situation.

Der traditionelle Kanzler-Rundgang zum Messeauftakt gilt normalerweise als wichtiges diplomatisches Ritual, bei dem Gastgeber und Partnerland gemeinsam die Industrieschau eröffnen. Brasilien ist in diesem Jahr Partnerland der weltweit größten Industriemesse.

Die beiden Staatschefs führen parallel zur Messe deutsch-brasilianische Regierungskonsultationen in Hannover mit insgesamt 15 Minister:innen durch, bei denen es vor allem um wirtschaftliche Zusammenarbeit und das kürzlich ratifizierte Freihandelsabkommen zwischen EU und Mercosur-Staaten geht.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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