Schutz der Ostflanke
Großmanöver "Northern Coasts": 40 NATO-Schiffe nehmen Kurs von Kiel auf die Ostsee
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von dpaVon Kiel aus starten 40 Nato-Schiffe zum Manöver "Northern Coasts" in der Ostsee.
Bild: Frank Molter/dpa
Das Nato-Manöver "Northern Coasts" ist gestartet: 40 Schiffe, U-Boote und Flugzeuge trainieren bis 12. September in der Ostsee den Schutz der Ostflanke.
Viel Verkehr auf der Kieler Förde: Vom Marinestützpunkt Kiel sind am Montagmorgen (1. September) die ersten Schiffe zum Großmanöver "Northern Coasts" in die Ostsee ausgelaufen. Im Rahmen der Übungsserie Quadriga trainieren in den kommenden Wochen nach Marineangaben etwa 8.400 Soldat:innen und rund 40 Schiffe und Boote aus 14 Nationen für den Ernstfall. Darunter sind auch U-Boote.
Für die Deutsche Marine sind neben Schiffen, auch Unterwassereinheiten sowie Marineflieger und Marinesicherungskräfte im Einsatz. Knapp drei Dutzend Einheiten hatten sich an den vergangenen Tagen zum Auftakt in Kiel versammelt.
Auch die Ostseeanrainerstaaten Schweden, Finnland, Dänemark, Polen, Estland, Lettland und Litauen sowie Frankreich, Großbritannien, USA, Belgien, Niederlande und Kanada nehmen an dem bis 12. September laufenden Manöver teil. "Northern Coasts" findet seit 2007 jährlich auf Initiative der deutschen Marine statt.
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Vorsicht in der Kieler Bucht
Im Vorfeld hatte die Marine an Freizeitskipper appelliert, in der Kieler Bucht wegen des Auslaufens besonders aufmerksam zu navigieren. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sollten Boote und Segeljachten einen möglichst großen Abstand zu Kriegsschiffen halten. "Des Weiteren empfehlen wir, auf Flaggen-, Schall- und sonstige Manöversignale zu achten und hörbereit per Sprechfunk zu sein."
"Northern Coasts" nimmt laut Marine eine Schlüsselrolle in der Übungsserie Quadriga ein, bei dem NATO-Partner den Schutz des Ostseeraums im Krisen- beziehungsweise Kriegsfall üben, eine Schlüsselrolle ein. Bei Quadriga geht es etwa um die Verlegung von Truppen und Gerät auf dem See-, Land- und Luftweg an die NATO-Ostflanke nach Litauen. Außerdem will die NATO Präsenz in dem Seegebiet zeigen.
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