Debatte um steigende Lebenshaltungskosten
Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang fordert Recht auf Homeoffice bei hohen Spritpreisen
Veröffentlicht:
von C3:newstime
Spritpreise ziehen mittags deutlich an
Videoclip • 01:26 Min • Ab 12
Die steigenden Spritpreise belasten viele Beschäftigte spürbar. Grünen-Politikerin Ricarda Lang bringt deshalb ein Recht auf Homeoffice ins Spiel. Gleichzeitig fordert sie Entlastungen für Menschen ohne diese Möglichkeit.
Das Wichtigste in Kürze
Ricarda Lang fordert ein Recht auf Homeoffice zur Entlastung bei hohen Spritpreisen.
Nicht alle Beschäftigten können von mobilem Arbeiten profitieren.
Für Pendler soll es gezielte finanzielle Unterstützung geben.
Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat sich angesichts der stark gestiegenen Spritpreise für ein Recht auf Homeoffice ausgesprochen. "Jeder gesparte Tropfen Sprit ist im Moment gut für den Geldbeutel der Bürger. Beschäftigte brauchen jetzt ein Recht auf mobiles Arbeiten und Homeoffice überall dort, wo die Tätigkeit es zulässt und keine betrieblichen Gründe entgegenstehen", sagte Lang den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Homeoffice könne derzeit viele Menschen entlasten.
Forderung einer "Gezielte Entlastung"
Viele Menschen können ihre Arbeit grundsätzlich nicht im Homeoffice ausüben, etwa Bauarbeiter:innen oder Pflegekräfte. Wer jeden Tag zur Arbeit fahren müsse, dürfe mit den zusätzlichen Belastungen etwa durch steigende Spritpreise nicht allein gelassen werden, sagte Lang.
"Deshalb braucht es gezielte Entlastungen, finanziert über eine Übergewinnsteuer. Wer in der Krise außergewöhnliche Gewinne macht, soll auch einen Beitrag dazu leisten, ihre Folgen abzufedern", so die Ex-Grünen-Chefin.
Auch in den News:
Verwendete Quellen:
DPA
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Im Regionalverkehr
Bahn will pünktlicher werden: Das ist die neue Zielquote

Donnerstag, 4. Juni
Feiertag oder normaler Arbeitstag? Hier hast du an Fronleichnam 2026 frei

Tag der vermissten Kinder
BKA: Fast 2.000 Kinder in Deutschland vermisst

Zukunft des Unternehmens
Wolfgang Grupp und die Trigema-Familie

Gleitschirm zerfetzt
Zell am See: Kleinflugzeug rammt Gleitschirmpilotin in der Luft

US-Präsident dämpft Hoffnungen
Trump will beim Iran-Deal nun doch nichts überstürzen



