Nach Ukraine-Zoff

Druschba-Pipeline bringt wieder Öl aus Russland nach Ungarn

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

:newstime

Neuanfang: Peter Magyar siegt in Ungarn (13. April)

Videoclip • 02:21 Min • Ab 12


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Russlands Öl fließt wieder: Die Reparaturen an der Druschba-Pipeline sind abgeschlossen. Im Vorfeld hatte Ungarn einen EU-Kredit für die Ukraine blockiert.

Transport durch die Ukraine: Nach einer dreimonatigen Unterbrechung erhält Ungarn wieder russisches Erdöl über die Druschba-Pipeline. Einer Mitteilung des ungarischen Mineralölkonzerns MOL zufolge sei die erste Lieferung am Donnerstagmorgen (23. April) an der ungarischen Pumpstation Fényeslitke nahe der ukrainischen Grenze angekommen. MOL verarbeitet das Rohöl aus Russland in seiner Raffinerie Szazhalombatta bei Budapest weiter zu Benzin sowie anderen Mineralölprodukten.

Die Pipeline war nach ukrainischen Angaben bei einem russischen Drohnenangriff im Westen des Landes beschädigt worden. In Kiew hieß es, nach umfangreichen Reparaturarbeiten sei die Leitung nun wieder voll funktionsfähig. Die Unterbrechung hatte in Ungarn für scharfe politische Reaktionen gesorgt – insbesondere auf Regierungsebene.

Orbán gibt Blockade auf

Noch-Ministerpräsident Viktor Orbán, der als kremlnah gilt, hatte der Ukraine vorgeworfen, Ungarn ohne nachvollziehbare Gründe von den russischen Öllieferungen abgeschnitten zu haben. Unter diesem Vorwand hatte Budapest zeitweise einen für Kiew zentralen EU-Kredit blockiert. Das Finanzpaket im Umfang von 90 Milliarden Euro gilt als wichtiger Baustein für die wirtschaftliche Stabilisierung der Ukraine.

Nachdem zu Wochenbeginn deutlich wurde, dass der Ölfluss über die Druschba-Pipeline wieder aufgenommen werde, hatte Orbán die Blockade beendet. Am Donnerstag bestätigte die zyprische EU-Ratspräsidentschaft den erfolgreichen Abschluss der formellen Entscheidungsverfahren für den Milliardenkredit.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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