Haushalt
Bundesfinanzminister Klingbeil stellt sinkende Energiepreise in Aussicht
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von dpaAb Januar 2026 sollen Verbraucher:innen und Unternehmen weniger zahlen –Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen, verspricht eine Energiepreis-Senkung.
Bild: Kay Nietfeld/dpa
Viele Unternehmen klagen über hohe Strompreise. Die Bundesregierung will nun Verbraucher wie Firmen entlasten.
Für Verbraucher:innen und Unternehmen sollen nach dem Willen der Bundesregierung ab Januar 2026 die Energiepreise sinken. Das kündigte Finanzminister Lars Klingbeil bei der Präsentation seines Haushaltsentwurfs in Berlin an. "Wir wollen einsteigen in eine erste wirksame Senkung der Strompreise für Industrie, Gewerbe und die privaten Haushalte", sagte der SPD-Chef. Das solle die Kaufkraft der Bürger:innen und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft erhöhen.
Zum 1. Januar 2026 sollten drei Maßnahmen greifen: Verbraucher:innen würden von den Kosten der Gasspeicherumlage entlastet, die Senkung der Stromsteuer für die Industrie, die Land- und die Forstwirtschaft werde "verstetigt", und der Bund übernehme einen deutlich stärkeren Anteil an den Kosten des Netzausbaus. Energiesicherheit und Klimaschutz würden damit künftig weniger über die Stromrechnung finanziert.
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