"Nuklearer Staub"

Mit US-Bodentruppen: Trump erwägt laut Bericht Uran-Bergung im Iran

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

:newstime

Trump: Gibt Verhandlungen mit dem Iran

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Trump spricht von Verhandlungen mit dem Iran, doch prüft einem Medienbericht zufolge einen Einsatz von Bodentruppen. Dabei könnte iranisches Uran beschlagnahmt werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Einem US-Medienbericht zufolge überlegt US-Präsident Donald Trump, Bodentruppen zur Uran-Bergung in den Iran zu schicken.

  • Dem IAEA-Chef zufolge befindet sich das hochangereicherte Uran wohl in unterirdischen Tunneln unter Atomanalagen.

  • "Sie werden uns den nuklearen Staub geben", soll Trump gegenüber Reporter:innen gesagt haben.

US-Präsident Donald Trump erwägt einem Medienbericht zufolge einen Militäreinsatz zur Bergung von rund 400 Kilogramm hochangereichertem Uran im Iran. Trump prüft nach Informationen des "Wall Street Journals" zurzeit, wie gefährlich dies für die dafür nötigen Bodentruppen wäre. Eine Entscheidung habe der Präsident noch nicht getroffen, er stehe der Idee aber grundsätzlich offen gegenüber, da ein solcher Militäreinsatz dazu beitragen könnte, den Iran daran zu hindern, jemals eine Atomwaffe herzustellen.

Überlegungen zu einem Bodeneinsatz

Bevor Israel und die USA bereits im Juni vergangenen Jahres Luftangriffe auf den Iran geflogen und dabei auch drei Atomanlagen bombardiert hatten, verfügte das Land nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über mehr als 400 Kilogramm Uran mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent. Für den Bau von Atomwaffen sind mehr als 90 Prozent nötig.

Nach Einschätzung von IAEA-Chef Rafael Grossi dürfte sich das hochangereicherte Uran hauptsächlich in unterirdischen Tunneln und Lagerstätten in den Atomanlagen Isfahan und Natans befinden, die beide von den USA und Israel im vergangenen Juni bombardiert worden waren.

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Details zum Uran

Trump habe seine Berater:innen dazu ermutigt, den Iran zu drängen, der Übergabe des Materials als Bedingung für ein Kriegsende zuzustimmen, berichtete eine nicht genannte Quelle gegenüber dem "Wall Street Journal". Trump habe in Gesprächen mit Verbündeten deutlich gemacht, dass die Iraner das Uran nicht behalten könnten. Er habe auch darüber gesprochen, es mit Gewalt zu beschlagnahmen, sollte der Iran nicht am Verhandlungstisch dazu einwilligen.

Ein solcher Militäreinsatz wäre eine komplexe und riskante Mission, die die US-Streitkräfte wahrscheinlich mehrere Tage oder länger in dem Land durchführen müssten.

Aktuelle Haltung der US-Regierung

US-Außenminister Marco Rubio sagte, die USA könnten ihre Kriegsziele auch ohne Bodentruppen erreichen. Kategorisch ausschließen wollte Rubio den Einsatz von Bodentruppen aber nicht. Regierungssprecherin Karoline Leavitt hatte Anfang März erklärt, ein Einsatz von US-Bodentruppen im Iran sei derzeit nicht Teil des Plans für die Operation, man werde dem Präsidenten als Oberbefehlshaber jedoch "keine militärischen Optionen vom Tisch nehmen".

Trump habe am Sonntagabend (29. März, Ortszeit) gegenüber Journalist:innen erklärt, der Iran müsse den Forderungen der USA nachkommen, sonst "werden sie kein Land mehr haben", berichtete das "Wall Street Journal" weiter. In Bezug auf das iranische Uran habe er erklärt: "Sie werden uns den nuklearen Staub geben."

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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