Neue Regelung im Juni

Reform für Höchstarbeitszeit: Bärbel Bas verteidigt umstrittenen Gesetzesentwurf

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Bas will Arbeitszeiten flexibler machen

Videoclip • 01:03 Min • Ab 12


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Mehr Flexibilität: So verteidigt Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) den für Juni angekündigten Gesetzesentwurf zur Arbeitszeit. Gewerkschaften lehnen das Vorhaben kategorisch ab.

Das Wichtigste in Kürze

  • Flexiblere Arbeitszeiten: Die Reform sieht vor, die Höchstarbeitszeit künftig wöchentlich statt täglich messen zu können.

  • Union und SPD einigten sich auf den neuen Gesetzesentwurf, der im Juni veröffentlicht werden soll.

  • Gewerkschaften sehen die neue Regelung kritisch – Bas beschwichtigt die Sorge um eine zeitliche Ausbeutung am Arbeitsplatz.

Ein Gesetzentwurf für flexiblere Arbeitszeiten soll nach den Worten von Arbeitsministerin Bärbel Bas im kommenden Monat vorliegen. "Der Entwurf wird im Juni kommen", versicherte die SPD-Politikerin bei der Regierungsbefragung im Bundestag.

Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, die Möglichkeit einer wöchentlichen anstelle einer täglichen Höchstarbeitszeit zu schaffen.

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Geplante Reform sorgt für Kritik

Die Gewerkschaften lehnen das Vorhaben kategorisch ab. Die CSU hingegen hatte zu Jahresbeginn zur Eile gemahnt, um das Vorhaben noch in diesem Jahr auf den Weg zu bringen. Bas betonte, gemeinsam mit der geplanten Flexibilisierung wolle sie auch die elektronische Arbeitszeiterfassung regeln, um eine Ausweitung der Arbeitszeiten zu verhindern: "Es soll ja auch nicht ausbeuterisch werden."



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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