Umfrage zeigt

Deutliche Mehrheit unterstützt höhere Alkoholsteuer

Veröffentlicht:

von Benedict Hottner

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Deutliche Mehrheit für höhere Alkoholsteuer

Videoclip • 01:13 Min • Ab 12


Die geplante Erhöhung der Alkoholsteuer findet laut einer Forsa-Umfrage breite Zustimmung. Gleichzeitig glauben viele Deutsche nicht, dass dadurch weniger Alkohol konsumiert wird.

Die Bundesregierung will die Steuern auf Spirituosen, Sekt, Champagner, Likörweine und Alkopops ab 2027 um 20 Prozent anheben. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse KKH hält knapp zwei Drittel der Befragten diesen Schritt für sinnvoll. Ein Drittel lehnt die Pläne dagegen ab.

Ob die Steuer tatsächlich den Alkoholkonsum senken kann, sehen viele allerdings skeptisch. Zwei Drittel der Befragten glauben nicht, dass höhere Preise zu einem spürbaren Rückgang des Konsums führen werden. Nur 29 Prozent erwarten einen entsprechenden Effekt.

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Statt weniger Alkohol zu trinken, rechnen viele Menschen eher damit, dass Verbraucher:innen auf Bier und Wein ausweichen oder alkoholische Getränke günstiger im Ausland kaufen. Denn Bier und Wein sind von der geplanten Steuererhöhung nicht betroffen.

Deutlich mehr Vertrauen setzen die Befragten in Aufklärung und Prävention. Rund drei Viertel halten entsprechende Maßnahmen für geeignet, um den Alkoholkonsum in Deutschland einzudämmen. Auch ein vollständiges Alkoholverbot für unter 18-Jährige stößt laut der Umfrage auf Zustimmung bei einer Mehrheit der Befragten.

Das Bundeskabinett hatte den Gesetzentwurf Anfang Juli beschlossen. Die höheren Steuern sollen zum 1. Januar 2027 in Kraft treten. Der Bund rechnet dadurch mit zusätzlichen Einnahmen von rund 455 Millionen Euro pro Jahr.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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